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Omertà Grischuna oder ein Lied gegen die Mauer des Schweigens

am Juli 2, 2017 — in der Rubrik: Aktuelles

Ein Lied gegen die Mauer des Schweigens.

Nähere Infos unter

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Best of 33 Jubiläumstour

am November 14, 2016 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel,BestOf33,Projekte,Wichtige Dokumente

Cul Asen pel muond aint (mit dem Esel durch die Welt)
Eselreise durchs legendäre Tamangur
5. – 9. August 2018  

Letztes Jahr machten wir eine Eselreise durch das wilde Tamangur. Es waren wunderbre Tage mit  30 Kindernn, 6 Erwachsenen und 10 Eseln . Dazu unzählige Arvenhäher, Murmeli, Betschlas ed ils Dschembers da Tamangur.
Eine Kindheit ohne Tiere kann ich mir nicht als glücklich vorstellen.
Aber keine Angst, wir werden die Reise nächstes Jahr wieder durchführen. Daten und Infos:

5. – 9. August 2018

Anmeldung unter:
yvonne@yvonne-theiler.ch

Hier ein paar Eindrücke vom letzten Jahr:

Mit Eseln und Kindern

Nähere Infos:
http://www.bardill.ch/wordpress/wp-content/uploads/2016/11/Cul-Asen-pel-muond-aint-1.doc

 

 

 



Das neue Buch

am September 21, 2016 — in der Rubrik: CLÀ FERROVIA

Zusammen mit Peter Pfeiffer hat Linard Bardill ein neues Buch verfasst. Es heisst „Clà Ferrovia reist zu den Gnomen in‘s Farbenland“ und gehört zur beliebten „CLÀ FERROVIA“ Reihe. Viel Spass damit!



Sterben für Anfänger Zum ersten Mal in Deutschland

am Juli 27, 2016 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Sterben für Anfänger oder die Kunst am Leben zu bleibenIm Theateramrand.de in Zollbrücke findet am 14. August 2016 zum 1. Mal der Workshop „Sterben für Anfänger“ mit Konzert statt. Das Thema interessiert immer mehr Menschen, die nicht mehr bereit sind das Tabu Sterben aufrecht zu erhalten.

http://www.theateramrand.de/spielplan/spielplan.php?month=8

Artikel zum Thema:
https://www.sein.de/brandenburg/etwas-federn-und-dann-gehen-sterben-fuer-anfaenger/

Artikel zum herunterladen
Sterben für Anfänger oder die Kunst am Leben zu bleiben

 



Schellen – Ursli Titelsong für den Film von Xavier Koller

am Mai 7, 2016 — in der Rubrik: Aktuelles,Projekte

Ab sofort ist die Cd mit Musik aus dem Schellen – Ursli Film und dem Titelsong „d’Flügel, wo du mier hasch geh“! im Laden und auf dem Netz…. http://lnk.to/4eEa0

Hier die Noten des Titelsongs vom Schellenurslifilm
Viel Vergnügen beim Singen.

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Sterna-Scharans.ch

am April 12, 2016 — in der Rubrik: Aktuelles

Der Sterna-Scharans öffnet am 1. Januar seine Türen.
Kaffi Sauna Tavolata und vieles mehr.

Nähere Infos
www.sterna-scharans

AktivistInnen  immer willkommen!

Büro ät bardill.ch

Weitere Infos www.sterna-scharans.ch



Terror und unsere Ideale von Freiheit und Gerechtigkeit

am März 23, 2016 — in der Rubrik: Aktuelles

Es ist verständlich, dass wir jetzt so betroffen sind mit Paris Brüssel etc. Doch der Terror und seine Auswirkungen sind nicht aus dem Himmel gefallen. Sie haben eine tödliche Logik. Denn die Geschichte der misslungenen Beziehung des Westens mit der arabischen Welt nimmt nur ihren gut nachvollziehbaren Fortgang. Es wird nämlich offenbar, wie der Angriff auf den Irak und die gesamte Einmischung der USA auf den nahen und mittleren Osten zur Sicherung des Öls sich heute auswirkt.
Interessant ist auch, dass es immer wieder Amerikaner gibt, die diese Zusammenhänge, die übrigens in den arbischen Ländern Allgemeingut sind, offenlegen.
Ich habe da eine Rede von Robert Kennedy gelesen, dem Sohn des durch einen Araber ermordeten Präsidentschaftskandidaten Robert F Kennedy, Er geht im dem Artikel bis 1949 kurz nach der Gründung des CIA zurück und zeigt auf, wie sich damals die Beziehung zu Syrien entwickelt hat hat und wie der Hass auf den Westen entstand. Der Aufsatz heisst Why the Arabs Don’t Want Us in Syria und wurde im dem online MAgazin Politicomagazine veröffentlicht
Sehr interessant finde ich auch den Satz:
„Lange vor unsere Besetzung des Iraks in 2003, die den sunnitischen Aufstand auslöste, der sich nun in den Islamischen Staat umgewandelt hat, etc etc …“
Dieses Bewusstsein, dass der IS  eine direkte Reaktion auf den Irakkrieg ist, dieses Bewusstsein fehlt uns im Westen noch weitgehend. Es wäre aber Voraussetzung für eine formale Entschuldigung des Westens gegenüber dem heutigen Irak und dem Rest der arabischen Welt. Sonst kann eine Versöhnung nicht statt finden. Und nur Versöhnung kann einen Neuanfang versuchen und den  Frieden wieder herstellen, zwischen den Arabern und dem Teil der Welt, der während bald 70 Jahren nur eines gemacht hat: Seine eigenen Ideale von Freiheit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Gleichheit im arabischen Raum aufs schlimmste zu verraten.
Doch im Moment scheint nicht Neuanfang und Friede auf der Agenda der Kontrahenten, alle Fahnen scheinen auf Sturm zu stehen
Der Englische Aufsatz
die deutsche gekürzte Version

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/03/22/robert-kennedy-knallharte-abrechnung-mit-unmoralischer-us-politik-in-syrien/



Alpenschutz ja 2. Röhre Nein

am Februar 18, 2016 — in der Rubrik: Aktuelles

Ich bin Erstunterzeichner der Alpeninitiative. Das war eine grosse Sache. Der Landamma tanzte in Altdorf vor Freude über die gewonnene Initiative auf dem Dorfplatz. Dann wurde die NEAT gebaut. Ca 24 Milliarden hat sie gekostet. Damit die Brummis auf die Schiene kommen! Jetzt will der Bundesrat und das Parlament am Gotthard einen weiteren Strassentunnel durchdrücken. Frau Leuthard weibelt für die Röhre als ob es um Sein oder Nichtsein des Durchgangsverkehrs durch die Alpen ginge. Ich kann das nicht verstehen. Es ist wie wenn man auf dem Weg zur Trauung noch schnell eine andere Frau küsst. Wir wollen doch die Umlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene.
Die Reparatur der bestehenden Tunnelröhre kann man ganz ohne den von den Befürwortern heraufbeschworenen Verkehrskollaps bewältigen. Denn auch Autos kann man durch die NEAT transportieren. wenn nötig 2-stöckig wie im Eurotunnel. Alles machbar und für sehr viel weniger Geld.
Und noch etwas. Bis 2035 werden unsere Autos alleine fahren. Computer gestützt, ob wir es wollen oder nicht, das ist die Zukunft. Weniger Unfälle, weniger Abstände, exaktere Fahrweise. Die Stressen werden viel dichter befahrbar sein als heute. 1 Röhre reicht.
Frage: würden sie ihr Geld in eine Handwebstuhlproduktion investieren, wenn sie wüssten, dass gerade der mechanischen Webstuhl erfunden worden ist?

Alpenschutz und Vernunft sagen ganze klar:

2. Gotthart Röhre Nein!



Die NZZ als Sprachrohr der Nicht mehr Merkel Versteher

am November 2, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

 

In der NZZ online wurde heute früh am 2.11.2015 ein Artikel von von Hans-Hermann Tiedge zum Thema Merkeldämmerung publiziert. Darin ruft der ehemalige Chefredaktor der Bildzeitung den Finanzminister Schäuble auf, Merkel vom Thron zu stossen, weil ihre Flüchtlingspolitik ins Desaster zu laufen begänne: „Noch macht Schäuble gute Miene. Doch wann zieht er den Stecker raus?“ Der Satz der Kanzlerin, «Das Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze.» nimmt er zum Anlass, dass bald eine Million Flüchtlinge in D angekommen sind. Er erwähnt mit keinem Wort, dass die Politik der Grossmächte USA und Russland, plus die der Europäer an der Flüchtlingsmisere Schuld sind. Er macht Frau Merkel dafür verantwortlich. Das ist ein beliebter Trugschluss. Das Kaninchen schaut auf die Schlange und wird von ihr gefressen. Die Schlange wäre immer noch der Krieg und der Glaube, mit dem Krieg reich zu werden und mit Krieg die Probleme lösen zu können.
http://www.nzz.ch/meinung/merkeldaemmerung-1.18639497#kommentare

Vor 2 Wochen schrieb ich, dass auch Europa wieder die Grenzen schliessen wird, so oder so, denn Europa ist limitiert, Flüchtlinge aufzunehmen. Das hat verschiedenen Gründe. Vom hohen Standart der Vorstellung, was ein lebenswürdige Unterkunft ist (In der Türkei leben 2 Millionen Syrer in Zelten) bis zum winterlichen und politischen Klima.  Aber Tatsache ist, politisch wird Herr Tiedge Recht behalten, Frau Merkel wird von der Krise weggefegt, so wie der um jeden Preis an der Macht gehaltene Euro verschwinden wird. Das sagen sagen – schon länger – Leute mit grossem Wissen und Unabhängigkeit, die mir mehr bedeuten als die veröffentlichte Meinung in den Mainstream Medien, zum Beispiel Prof DR Karl Albrecht Schachtschneider,

 

andere unabhängige Denker und Beobachter sehen die Flüchtlingskrise aus der Perspektive der Destabilisierung des arabischen Halbmondes und des daraus folgenden Krieges gegen den Afghanistan, den Irka, Libyen und Syrien, ein Krieg, der für Nordafrika längst zum Flächenbrand geworden ist.

 

oder der amerikanische Leiter des Thinktanks Stratfor Georg Friedman, der die grossen geostrategischen Interessen der USA aus dem Blickwinkel der USA gegenüber Europa erläutert:

https://www.youtube.com/watch?v=LYYUTdudbus

Was können wir tun? Keine Waffenlieferungen mehr! Weil Frieden kann man mit Waffen nicht schützen. Weiterhin Einsatz für den Frieden in der OSZE mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen. Wer mag kann auch beten oder meditieren. Die Welt ist düsterer geworden, die Hoffnungen eingetrübt. Lasst uns ein Licht anzünden, in jeder Stube, in jedem Herzen, auf jeder Strasse.



Kurz vor einem Weltkrieg?

am Oktober 9, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

In einem Besorgnis erregenden Artikel von 20 Minuten.ch

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Putin-nimmt-ein-naechstes-Ziel-ins-Visier—die-Nato-11413795

zitiert das Gratisblatt den Artikel einer Washingtoner Online – Zeitung, nach welchem Putin in den nächsten 16 Monaten Osteuropa und Syrien so destabilisieren werde, dass die Nato sowohl in Syrien wie in der Ukraine eine ungeheure Schlappe einzustecken hätte. «Die Nato wäre entlarvt als ein Bund ohne Schwert. Und Millionen von Osteuropäern kämen unter die Fuchtel von Wladimir Putin.» zitiert 20 Minuten den Autor Matthew Continetti von «Washington Beacon».

Der Syrienkonflikt, in dem die Russen überraschend eingegriffen haben, könnte zum Ausgang eines noch viel weiteren, sprich weltweiten Krieges werden. Die „Ostfront“, sprich Ukrainekonflikt,  würde somit auf Grund des russischen Syrieneinsatzes zur Nagelprobe für die Nato, die sich zwischen Krieg gegen Russland oder Verrat an seinen Verbündeten im Osten entscheiden müsste.  Es wird ganz offen Angst vor einem Weltkrieg gemacht.
Fastkollisionen von Amerikanischen und Russischen Militärflugzeugen und eine de facto nicht mehr durchsetzbare Flugverbotszone in Syrien seien die untrüglichen Indizien für die definitive Rückkehr Russlands zum politischen global Player Wobei das Wort Player etwas gar sportlich tönt. Es erinnert an den 1. WK als der deutsche Kronprinz mit dem Tennisschläger in der Hand  seine Mann mit  einem herzhaften „immer feste druff“ in das grosse Menschenschlachten  schickte.
Nachdem Gorbatschew (immer noch der meist gehasste Mann in Russland)  und Jelzin Russland an fremde Mächten verkauft habe, werde Putin nun Russland zurück zur Macht führen, heisst es in der russischen Propaganda.
Mit im Boot der Machthungrigen: Saudi-Arabien mit seinem Krieg gegen Jemen und der Drohkulisse gegen Iran und der Iran selbst, der in seinem Einflussgebiet schiitische Kräfte aufbaut und unterstützt mit dem Ziel einer schiitischen Machterweiterung. Dazu kommt Israel. Kriegserfahren und gewillt seine kleine Existenz bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Ein möglicher dritter Weltkrieg liegt in der Luft. Die Angst vor ihm wird schon in den sonst doch eher harmlosen einheimischen Gratispostillen wie 20 Minuten heraufbeschworen und geschürt.
Will man uns klar machen, dass wir bald Dinge zu akzeptieren haben, die wir uns noch vor kurzem nicht hätten vorstellen können?
Präsident Recep Tayyip Erdogan erinnerte jüngst in Brüssel an das gegenseitige Hilfsversprechen der Mitgliedsländer, als er sagte: «Ein Angriff auf die Türkei ist ein Angriff auf die Nato.»

Mir kommt es vor, als ob wir auf einen grossen Krieg vorbereitet würden. Oder zumindest auf einer gewaltige Machtverschiebung in der Welt mit unvorstellbaren Opfern und Verlierern. Die Flüchtlinge sind nur der physische Beweis dafür. Auch Europa kommt nicht darum  herum zu begreifen, dass es zum Spielball von Mächten geworden ist, die es längst nicht mehr zu kontrollieren weiss. Die Engländer haben auf Seiten der Amerikaner dem Irak die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen zerstört (die Schätzung der Toten Im Irak geht von 100’000 bis zu einer Million), die Franzosen haben siegestrunken Gadhafi niedergebombt. Die Deutschen haben lauthals ihre Interessen am Hindukusch verteidigt. Heute verteidigen sie gar nichts mehr. Und in kurzer Zeit werden sie sich aufreiben mit der Frage, wie man die Flüchtlingsströme stoppen kann und wie man die Aufgenommenen wieder los wird. Welche Mächte sind an diesem Krieg interessiert? Wer ist der Gewinner? Wenn zwei sich den Schädel einschlagen, gibt es immer einen lachenden Dritten. Aber hier schlagen sich bald 3, 4, 5 gegenseitig die Schädel ein –  mit so genannten Kollateralschaden von Millionen Toten und Flüchtlingen und mit der Zerstörung von Städten, Kulturen, und ziviler Errungenschaften. Wer soll da der lachende 3. 4. oder 5. sein. Die Globalisten, wie einige Verschwörungsgewisse meinen, die Bilderberger, die Freimaurer?
Was ich sicher weiss: Im Krieg sind die Menschen, die einfach nur leben , ihre Kinder grossziehen, mal Ferien am Meer oder in den Bergen machen wollen, also wohl 99% aller Menschen, die keine Ambitionen auf Weltherrschaft haben und die niemandem ihren Willen aufzuzwingen wollen, diese Menschen sind im Krieg immer unter den Verlierern.
Ich lasse mir die Hoffnung, dass Frieden möglich ist, nicht nehmen. Und bete für ihn. Jesus sagt: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch“. Buddha sagt: „Wie wunderbar, alle Wesen ganz und vollkommen von Anbeginn“. Diesem Geheimnis nachzuspüren halte ich für lohnenswerter als mich von der Angst verwirren und versteinern zu lassen. Ich weiss, das ist wenig. Aber es ist immer noch mehr als in den Chor derer einzustimmen, die sich mit dem Irrsinn abgefunden oder gar arrangiert haben.
Scharans am 9. Oktober 2015
Linard Bardill

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Putin-nimmt-ein-naechstes-Ziel-ins-Visier—die-Nato-11413795