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Michaels Streittag

am September 29, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Guten Morgen,
Leute heute ist Michaels Streittag. Er schmeisst den Drachen aus dem Himmel auf die Erde und das ist für die Erde eine gröbere Herausforderung. Die haben zwar den Himmel gesäubert von diesem Unvieh. Aber nun müssen wir ran. Ritter Georg hat sein Schwert gelockert und ist im Anritt auf die Höhle. Wir im Westen sind gewohnt gegen das Böse zu kämpfen. Georg siegt schliesslich mit Hilfe des Lichtschwertes von Michael und dem guten Rat des Einsiedlers, der um den Segen bittet. Im Osten bekämpfen sie das Böse nicht. Sie lösen es einfach auf, in dem sie die Polarität in sich auflösen. Buddha soll bei seiner Erleuchtung gesagt haben: Wie wunderbar, alle Wesen ganz und vollkommen! Seit seiner Erleuchtung versuchen die Mönche und Gläubigen herauszufinden, wie er das wohl gemeint haben könnte. Oder sie haben sich auf den Weg gemacht, selbst zu dieser Erkenntnis zu kommen. Jesus sagt: das Reich Gottes ist mitten unter euch. Ob das etwa in die gleiche Richtung geht? Ist das Reich Gottes auch in Syrien, oder bei der Führung des IS oder bei Herrn Holland, der jetzt auch noch schnell ein wenig herumbombardieren tut, damit man ihn am Ende der Kästelte nicht vergisst. Kommt man in die Welt, ist mit der Auflösung der Dualität schlecht Kirschen essen. Da muss man nicht bis Syrien! Herr Ziegler, der nach nach 12 Jahren Erfahrung als Nationalrat, das Schweizer Parlament als eine reine Alibiübung einer Scheindemokratie, in der vor allem die Banken und Grosskonzerne das Sagen haben, ein Land wo die Multis, Banken-, Chemie-, Lebensmittel- Rohstoffgiganten mit Hilfe von gewählten sog Volksvertretern, die aber vor allem Lobbyisten sind, die Geschicke des Landes leiten. Soll man nun gegen diese unheilige Allianz von Medienkaspern und Finanzolligarchen kämpfen wie Michael, oder soll man das Licht suchen und retten, heimholen, was nicht verdorben ist, wie es die frühen Gnostiker raten. Und was ist mit mir, der ich auch mehr habe, als ich wirklich brauche. Sollte ich alles den Armen verschenken bevor ich überhaupt meine Stimme erhebe? Oder ist gerade der Versuch die Welt verbessern zu wollen zum Scheitern verurteilt, weil die Welt eben nicht verbessert sondern nur überwunden werden kann, und somit jede Liebesmüh um Gerechtigkeit und Frieden umsonst. Michaelsfragen! Ich wünsche allen einen streitbaren friedlichen Tag.


Merkel will mit Assad sprechen

am September 24, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Endlich! Frau Merkel will mit Assat sprechen
http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-merkel-will-gespraeche-mit-assad-a-1054471.html
Eine westliche Geste der Deeskalation! Ob das zum Ziel führt, weiss keiner. Aber die Angst, dass Putin das Chaos in Syrien und damit die Flüchtlingsmisere noch vergrössert, bringt nun Merkel auf die erstmalige Idee über den Syrienkrieg mit Worten statt mit Waffen zu sprechen. Bisher ist Assat – wie Gadhafi oder Saddam – einfach als Teufel dargestellt worden. MitTeufeln kann man nicht reden. Dabei ist einzig das Gespräch die Möglichkeit, anders als mit Waffen zu sprechen. Eventuell müsste jetzt auch eine etwas andere Rede über den Diktator gewagt werden. Dabei geht es nicht darum seine Kriegsverbrechen zu verharmlosen. Aber es geht um die Frage, wie ist es zum Syrienkonflikt gekommen. Wer hatte Interesse an ihm und warum musste Assat so reagieren, wie er reagiert hat. Daniele Ganser tut dies seit Anfang des Krieges. Es lohnt sich, ihn einmal genauer zu Wort kommen zu lassen.

Ob nun dieser von vielen Friedensinspirierten erhoffte runde Tisch zum Frieden oder nur zum gemeinsamen noch verrückteren Krieg gegen den IS führt, weiss niemand. Immerhin ist ein Ansatz zur (partiellen) Verständigung ein möglicher Anfang, die Kriegsspirale für einen Augenblick anzuhalten.
ich wünsche der Kanzlerin viel Glück!



Friedensstrategien und Krisenmanagement

am September 21, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Der ungarische Ministerpräsiodent Orban antwortete auf die Frage des Tagesanzeigers, was man denn gegen die Flüchtlingskrise tun könne: „Vor allem, keine Staaten mehr zerstören.“ Auch Frau Wagenknecht von der deutschen Linken sagt Ähnliches. Nun, die Linken und die Rechten sind nicht beliebt. Orban wird als Hardliner und Ultrarechter beschimpft und Wagenknecht bekommt nicht allzu viel Raum in den deutschen Mainstream Medien. Andere, die kritisch sind und andere Erklärungen für die Krise formulieren, werden nicht beachtet oder als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.
Meine Gedanken zu den Flüchtlingen sind:

Europa bekommt nun die Quittung auf die Agression, die sie gegen die Diktatoren im Nahen Osten (Saddam Hussein, Assad, Gaddhafi), gegen Al Quaid, und neuerdings gegen den islamischen Staat gezeigt haben. (Organisationen übrigens, welche die Amerikaner tatkräftig mit aufgebaut haben). Die Bejubelung und Unterstützung des arabischen Frühlings war nur der Anfang des (bewussten?) Irrtums. Leider ist der Hauptagressor Amerika im Hintergrund und weit davon entfernt, die Verantwortung für das totale Chaos zu übernehmen. Amerika hat nach 9.11 den Krieg gegen den Terror ausgerufen, die Europäer sind ihm (mit Ausnahme der Deutschen gegen Irak) mehr oder weniger kritiklos gefolgt.
Europa ist beschädigt und Europa ist beschäftigt!

Europa hat mitgemischt vor allem in Libyen aber auch in Afghanistan und Syrien. Daher ist die Flüchtlingskrise auch hausgemacht. Europa hat als Vasall der Amerikaner den ganzen arabischen Halbmond so destabilisiert und ins Chaos gestürzt, dass die Flüchtlingsströme die logische Folge dieser falschen, aggressiven, arrogante, eurozentrischen und vor allem dummen Politik sind.

Aber Europa wird niemals den ganzen Flüchtlingsstrom bewältigen können. Irgendwann wird der europäische Zaun wieder aufgerichtet, nicht nur in Ungarn. Nach 10 Millionen, nach 20 Millionenoder nach 100Millionen? Es ist nicht möglich, alle Menschen aufzunehmen, die sich nach einem besseren Leben sehnen oder die Opfer der Kriege sind. Noch einmal: Alles Kriege, die durch die USA, die Briten, die Franzosen und übrigen Europäer vom Zaun gebrochen worden sind. Der Westen hat nichts anderes verdient als diese Flüchtlingswelle. Nun müssen wir damit fertig werden.
Es geht nicht, dass wir die Flüchtlinge im Meer ertrinken lassen. Wir werden aber auch nie alle aufnehmen können. Neben der Bewältigung der humanitären Katastrophe durch eine zeitlich begrenzte Aufnahme brauchen wir – viel entscheidender – neue Konzepte, die dafür sorgen, dass Flüchtlinge in den Nachbarstaaten überleben können und die es verhindert, dass noch mehr Menschen fliehen müssen. Werden die Kriege nämlich in Syrien, Irak, Lybien, Jemen weiter eskalieren, sind neue Flüchtlingsströme die logische Folge.

Darum braucht es endlich neue Strategien!

Die einzige adäquate Lösung: Wir müssen die Länder in der Umgebung der Kriegsherde in ihren Bemühungen um die Flüchtlinge unterstützen (Türkei, Jordanien etc). Wir müssen mithelfen, dass die Menschen wieder wieder zum Dialog und zu Verhandlungen zurückfinden: Nur Frieden verhindert die Flüchtlingsströme.Das bedeutet auch:  Keine Waffen mehr in die Krisengebieten zu liefern, denn mit Waffen kann man nur weiter Krieg säen. Es braucht einen moralischen und politischen Aufstand gegen die Kriegstreiber und – gewinnler. Die Medien und Parlamente müssen die Friedensbereiten unterstützen statt immer neue Feindbilder aufzubauen und dann zu bekämpfen!
Das wäre auch der Beitrag der Schweiz. Wir könnten uns  diplomatisch um Frieden im nahen Osten bemühen. Wir haben Erfahrung und sind neutral. Dazu: Wir brauchen in Europa Medien, welche die wahren Hintergründe der Krise aufzeigen, Orte wo öffentlich überdies Möglichkeit nachgedacht wird, wie Frieden geschaffen werden könnte. Es gibt in der Schweiz dazu gute Ansätze: zB bei Daniele Ganser, Friedensforscher aus Basel, www.danieleganser.ch. Leider beschränken sich viele Friedensorganisationen nur darauf, auf das Flüchtlingselend aufmerksam zu machen. Das ist aber – wie beschrieben – nur die eine Seite.

Ein neues Denken wird ein neues Handeln bewerkstelligen.
Diesem Denken, dieser Strategie muss der Bundesrat verpflichtet werden. Das sollte das Thema der im Oktober stattfindenden Wahlen sein! Ich wähle Parlamentarier, die sich für eine diesbezüglich neue Strategie einsetzen! Leider habe ich noch wenig Kandidaten gehört, die dazu überhaupt Stellung bezogen oder gar eine Strategie formuliert haben. Geben wir nicht auf, Strecken wir nicht die Köpfe in den Sand, formulieren wir die Gegenposition. Frieden ohne Waffen!



Einführung Weiterführung in den Zen

am August 28, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles

–Zazenkai, Einführung und Vertiefung in die Zenmeditation
Termine: Fr 07.04. 2017 16.00 Uhr bis So 09.04. 2017 14.00 Uhr

 

Zazenkai

Zazen üben und Vertiefen

Zen kommt von Dhyâna und bedeutet: Konzentration in Meditation. Um ins Zentrum unseres Seins zu kommen, ist es nötig die ablenkende Gedankenflut zur Ruhe zu bringen. Dafür konzentrieren wir uns im Schweigen auf unseren Atem und bleiben mit unserer Achtsamkeit ganz im gegenwärtigen Augenblick. Zusammen mit der inneren und äußeren Stille hilft uns diese Achtsamkeit, unsere egozentrischen Sorgen und Verhaftungen loszulassen. So können wir frei und bereit werden für den Moment spiritueller Öffnung, Einsicht und Gnade. Der Lehrer hilft als Begleiter auf dieser inneren Schatzsuche und es besteht bei allen Kursen die Gelegenheit zum Einzelgespräch. Wir praktizieren in der Linie der Sanbo Kyodan (Drei Schätze) Schule, Kamakura, Japan, ohne Bindung an eine Religion oder Konfession. Der Zenweg kann uns dabei helfen, zu sein, wer wir wirklich sind. Wir können Kraft tanken,  unsere Verbundenheit zur ganzen Welt erkennen und aus innerem Frieden heraus echtes Mitgefühl entwickeln.

Zazenkai im Atelier Bardill Scharans:

Kursinhalt: Zen Meditaion mit Teisho und Möglichkeit zum Einzelgespräch

Kursleitung: Kôun-Ken Stefan Sachs

Termin: Fr, 07.04.17 um 16.00 Uhr bis So, 09.04.17 um 14.00 Uhr

Kurskosten: wenn möglich Fr. 200.- (Kurskosten haben sich erhöht da wir uns neuerdings bekochen lassen… inkl. 4 vegetarische Malzeiten!) für alle drei Tage empfohlen, andernfalls Mithilfe willkommen.

Übernachtungsmöglichkeiten: Bitte Anfrage bei Sanna
079 440 48 73 oder sannawittwer@bardill.ch

Sonstiges: Meditationskissen und Matten stehen zur Verfügung. Bequeme, unauffällige Kleidung (dunkelblau, schwarz, grau)  sowie Verzicht auf Parfums, Schmuck u.s.w. um nicht von der Sammlung abzulenken empfohlen.

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079 440 48 73 oder sannawittwer@bardill.ch



Groki, Was die Welt verbindet, Chöre mit Grosseltern und ihren Enkeln

am August 13, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Der Liedermacher, Geschichtenerzähler, Autor und Musiker Linard Bardill mit seinem neusten Projekt ‚Gschenkti Ziit – Lieder aus drei Generationen’ 

 

Zusammen mit dem Groki-Chor, der aus Grosseltern und ihren Enkelkindern besteht, trägt Linard Bardill alte und neue Lieder vor. Die Kinder werden mit dem alten Liedgut und der damit verbundenen Geschichte der Grosseltern konfrontiert, und die Grosseltern lernen neue Lieder, Rhythmen und Themen der Kinder kennen. Begleitet wird der Chor von einem Trio – und natürlich von Linard Bardill mit seinen Geschichten.

Grosseltern und Enkel lernen und singen mit dem Team von Linard Bardill alte und neue Lieder (GroKis aus aller Welt, auch Wahlenkel mit Wahlgrosseltern willkommen)

Singen ist gesund und macht Spass, singen verbindet.

Ziel ist es: alte und neue Lieder zu lernen,  und – wer Lust hat – mitzukommen auf ein paar Konzerte durch Schweizer Städte mit Linard Bardill und seinen Musikern.

Was es braucht: Zeit für ca 6-8 Proben und ev ein Wochenende im Winterhalbjahr 15/16

Anmeldung bei: buero@bardill.ch

Namaste! Wer hilft mit? Mirupafshim! Miar freuand üs! Sei Salidaus!

 

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Linard Bardill gehört zu den aussergewöhnlichsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten der Schweizer Kleinkunst-Szene. Er erhielt 1989 den deutschen Kleinkunstpreis und den Salzburger Stier. 1997 erschien seine erste Kinder-CD «Luege, was der Mond so macht». Sie wurde mit Platin ausgezeichnet. Mit verschiedenen Orchestern entwickelte Bardill seine eigene Art, klassische Musik Kindern nahe zu bringen. Bardill spielt mit Grössen wierPippo Pollina, Wladimir Ashkenazi, Mich Gerbe, Max Lässer und vielen mehr zusammen. Mit dem Singspiel „nid so schnell, Wilhlem Tell“  hat er eine kritisch integrative „Eidgenossenschaft für Anfänger“ geschaffen, die in ihrer Art einmalig ist und schon über 120 Mal aufgeführt wurde.

 



Millistrade Artikel

am Juni 18, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Artikel in der BZ über Millistrade

Uraufführung 20 Juni 2015 1630 Casino basel mit dem Sinfonieorchester Basel vier Sängerinnen der Mädchenkantorei Basel, Natasha Secrist als Carol und Linard bardill als Erzähler

E-Paper-Ausgabe_bz Basel_Montag, 15 Juni 2015



Frühlingsfest 29.30.Mai /Atelier Bardill Scharans

am April 28, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles

Früˆhlingsfest Plakat korr Früˆhlingsfest Plakat korr

 

Wie jedes Jahr feiern wir den Frühling! Diese Jahr beginnen wir Freitagabend 29.MAi um 19’00 Uhr mit einer Ausstellung mit Portraits und Landschaften unbekannter Künstler. So oft interessiert nur die Kunst, welche berühmt oder teuer oder in Mode ist. Ich habe während Jahren Kunst, die mir gefällt in Brockenstuben, auf Ricardo und Flohmärkten gesammelt, ohne Rücksicht auf Unterschriften und Kunstmarkt. Gerne zeige ich euch meine liebsten Bilder. Kurz werde ich erklären, warum mich die Kunst jenseits von Kapitalanlage und Wertvermehrung fast mehr interessiert als die so genannte etablierte Kunst der kommerziellen Galerien.

Nach der Vernissage spielen wir mit der Tubeschlagbänd unser Liederprogramm, „Scharans“ if you make it there, das seit knapp einm Jahr auf Tour ist.

Am Samstag 30. Mai  ist Zeit und Raum für die Kinder. „I singe vo der Sunne“! featuring Doppelhaus und Beltrametti.

Am Abend 20’00 Uhr spielt der Musikmagier und Freund Mich Gerber mit seinem wunderbaren Kontrabass. Mit ihm war ich 2 Jahre auf „Labyrinth“ – Tour gemeinsam mit dem Guitarero Max Lässer. Mich ist ein Pionier auf dem geloopten, gezupften und gestrichenen Kontrabass. Seine Cd „Mystery Bay“ war wegweisend für eine ganze Musikepoche.

Um 2130 spielt Peter Find, auch ein Freund mit dem ich mehrere 100 Konzerte  für Kinder und Erwachsene gegeben habe. groovy Singer Songwriter“ mit dem Programm „You’r on my mind“ and „it’s just a bad hair day“

Anschliessend: Zusammensein mit Gesprächen Suppe und Singen, Seelenbalsam und Saperlott.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

 



Interview Zürichseezeitung

am März 4, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel,Interview

Linard Bardill über Ami Sabi Film und Gedanken zu Kindergerechtigkeit.

Dieses Interview erschien im Februar in der Zürichseezeitung. zsz_preview

 



Pressebericht aus der Südostschweiz

am Januar 26, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel,Interview

ArgutsSudostschweiz



Presseberichte aus der Berner & Südostschweizer Zeitung

am September 10, 2014 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel,Scharans

Layout st-23/magazin/A2/bz_workflow.ngen(workflow4.ngen)

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