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Die NZZ als Sprachrohr der Nicht mehr Merkel Versteher

am November 2, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

 

In der NZZ online wurde heute früh am 2.11.2015 ein Artikel von von Hans-Hermann Tiedge zum Thema Merkeldämmerung publiziert. Darin ruft der ehemalige Chefredaktor der Bildzeitung den Finanzminister Schäuble auf, Merkel vom Thron zu stossen, weil ihre Flüchtlingspolitik ins Desaster zu laufen begänne: „Noch macht Schäuble gute Miene. Doch wann zieht er den Stecker raus?“ Der Satz der Kanzlerin, «Das Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze.» nimmt er zum Anlass, dass bald eine Million Flüchtlinge in D angekommen sind. Er erwähnt mit keinem Wort, dass die Politik der Grossmächte USA und Russland, plus die der Europäer an der Flüchtlingsmisere Schuld sind. Er macht Frau Merkel dafür verantwortlich. Das ist ein beliebter Trugschluss. Das Kaninchen schaut auf die Schlange und wird von ihr gefressen. Die Schlange wäre immer noch der Krieg und der Glaube, mit dem Krieg reich zu werden und mit Krieg die Probleme lösen zu können.
http://www.nzz.ch/meinung/merkeldaemmerung-1.18639497#kommentare

Vor 2 Wochen schrieb ich, dass auch Europa wieder die Grenzen schliessen wird, so oder so, denn Europa ist limitiert, Flüchtlinge aufzunehmen. Das hat verschiedenen Gründe. Vom hohen Standart der Vorstellung, was ein lebenswürdige Unterkunft ist (In der Türkei leben 2 Millionen Syrer in Zelten) bis zum winterlichen und politischen Klima.  Aber Tatsache ist, politisch wird Herr Tiedge Recht behalten, Frau Merkel wird von der Krise weggefegt, so wie der um jeden Preis an der Macht gehaltene Euro verschwinden wird. Das sagen sagen – schon länger – Leute mit grossem Wissen und Unabhängigkeit, die mir mehr bedeuten als die veröffentlichte Meinung in den Mainstream Medien, zum Beispiel Prof DR Karl Albrecht Schachtschneider,

 

andere unabhängige Denker und Beobachter sehen die Flüchtlingskrise aus der Perspektive der Destabilisierung des arabischen Halbmondes und des daraus folgenden Krieges gegen den Afghanistan, den Irka, Libyen und Syrien, ein Krieg, der für Nordafrika längst zum Flächenbrand geworden ist.

 

oder der amerikanische Leiter des Thinktanks Stratfor Georg Friedman, der die grossen geostrategischen Interessen der USA aus dem Blickwinkel der USA gegenüber Europa erläutert:

https://www.youtube.com/watch?v=LYYUTdudbus

Was können wir tun? Keine Waffenlieferungen mehr! Weil Frieden kann man mit Waffen nicht schützen. Weiterhin Einsatz für den Frieden in der OSZE mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen. Wer mag kann auch beten oder meditieren. Die Welt ist düsterer geworden, die Hoffnungen eingetrübt. Lasst uns ein Licht anzünden, in jeder Stube, in jedem Herzen, auf jeder Strasse.



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