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Musik in der Onkologie

am Oktober 11, 2011 — in der Rubrik: Zauberbett

Lieber Martin,
Es freut mich, wieder einmal mit dir ausserhalb der Kolumnen Kontakt aufnehmen zu können. Diesmal wegen der neuen Cd „Mis Zauberbett heisst Bernadett“ und des Projektes Zauberbettlieder im Spital.

Nun gestern war ich im Kispi ZH in der Onkologie und anderen Abteilungen. Es ist jedes Mal sehr eindrücklich. Jedes Mal komplett anders. Ich kann Gast sein bei Menschen, die kämpfen, leiden, resignieren, siegen, verzweifeln, hoffen.Und sie auf ihrem Weg mit ein paar Liedern und einer guten Portion Mut zu begleiten. Es ist in jedem Zimmer verschieden. So viele Nationalitäten, so viele Schicksale, die Kinder so unendlich verchieden und in ihrem Willen zu leben doch so ähnlich.

Gestern brauchte ich 3 Lieder, bis ich das kleine Mädchen, das nur mit Sauerstoffgerät atmen kann und auch dann noch immer gehörig mit dem Schnaufen kämpft, zum Schmunzeln und schliesslich zum Lachen bringen konnte Das ist nämlich meine Devise: Bevor das Kind, die Mutter, der Opa nicht lächelt, mitwiegt, odr gar singt, klatscht, oder
sonst eine Regung der Entspannung äussert, verlasse ich das Zimmer nicht.

Die Cd, die ich im Namen der Kinderhilfe Sternschnuppe (deren Botschafter ich auch bin) und der Kinderkrebshilfe Schweiz den Kindern schenken darf, ist wie ein langer Nachhall. Eine Mutter sagte mir, dass ihr kleiner Junge nur noch mit der der Musik der Cd einschlafen wolle.

Dabei habe ich die Lieder nicht nur für’s Spital geschrieben. Es sind Songs über den Alltag von Kindes und auch ihrer Eltern mit all den Höhen und Tiefen. Dass sie so gut ins Spital passen macht mich glücklich.

Nach den Besuchen im Spital schreibe ich meine Eindrücke kurz auf. Bis zur Erscheinung der CD am 22. Oktober werden wir einen Blogg erstellen, wo nach jedem Besuch ein paar Zeilen über meine Erlebnisse stehen. Der Blogg wird mit den Spitälern mit der „Sternschnuppe“ etc. verlinkt sein. Selbstverständlich könnte man auch euch da mit hinein nehmen (und vice verso?).

Meine Einsätze sind ca 1 x pro Monat an einem Nachmittag in:
Kispi ZH
Kinderklinik Chur
UKBB Basel



4 Gedanken zu „Musik in der Onkologie

  1. Lieber Linard,auch ich möchte dir herzlich danken für deine so wichtige Arbeit, welche so viele Menschen erfreut und durch dein singen ihr Herz öfnen können. Wir mussten gestern von Nicole, 12 jährig, Abschied nehmen. Sie starb bei einem Unfall und hinterlässt viele Lücken. Deine CD möchte ich gerne ihren Eltern schenken.

  2. ch will mich unbedingt noch einmal bei Ihnen für Ihren wunderbaren
    Auftritt in der Notaufnahme gestern bedanken. Meine Buben haben Ihre
    Musik sehr genossen – der geplagte Kleine hat für ein paar Minuten
    seinen
    Juckreiz komplett vergessen und begeistert mitgetanzt – und auch
    jetzt
    hören wir ständig Ihre CD. Vielen Dank auch für dieses Geschenk. Auf
    diesem Weg möchte ich Sie auch wissen lassen, wie sehr Ihre Musik
    Freude
    weckt, wie tief die Texte einen in ihre Welt hineinziehen und welchen
    Farbsturm jedes einzelne Wort aufwirbelt.

    Danke und liebe Grüsse, auch von meinen Buben

    L. aus Z

  3. Hallo Linard
    Habe dich mit meinen beiden girls auch bereits in Hausen mit Pippo und dem „Caflisch“ Programmen 2x hören dürfen) Beeindruckend. Nun freue ich mich sehr, dass auch du für die Krebshilfe und das Kispi im Einsatz stehst, denn auch meine Tochter (16) ist seit 1.5 Jahren davon betroffen. Im Kispi haben wir dich nie sehen können, aber wir freuen uns riesig, wenn du anderen Patienten eine grosse Freude machen kannst. Nun mache ich mich auf den Weg und besorge mir gleich dein „Zauberbett“. Früher war es halt die Geiss, die alles weiss und der Andri, der uns monatelang begleitet hat. Wünsche dir viel Kraft beim Auftreten vor den vielen Kindern! Herzlichen Dank für dein „Sein“ und deine Ideen – immer wieder – ob gross oder klein! Ganz liebe Grüsse aus Hausen am Albis

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