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| Richi - 05.08.2009/08:16 |
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Hallo Linard
> >
> > Ich hab mir das Lied angehört. Eigentlich gefällt es mir ganz gut,
> nur...
> >
> > Ich finde etwas mehr Humor und Tiefgründigkeit hätte dem Liedtext
> gutgetan.
> > Für mich ist die Schweiz ein Land, das eine ganze Menge schräger
> > Erlebnisse/Situationen bereithält und dessen Einwohner ich zudem in
> der Regel
> > als humorvoll erlebe - sobald man sich die Mühe gibt und sich die Zeit
> nimmt,
> > die Menschen etwas näher kennenzulernen. Und etwas tiefgründiger auch
> weil ich
> > die Schweiz nicht als ein Land kennenlerne, das oberflächlich ist oder
> dessen
> > Kultur oberflächlich ist. Alles hat seine Gründe und Geschichte und
> auch über
> > das kleinste Ding in der Schweiz kann man ohne allzu grosse Recherche
> > Interessantes zutage fördern und sofort einen Vortrag darüber halten.
> Beides -
> > Humor und Tiefgründigkeit - kann man mit zweideutigen Texten in denen
> man auch
> > zwischen den Zeilen lesen/hören muss/kann meines Erachtens abdecken
> und das
> > vermisse ich in Deinem Lied etwas. Was mir sehr gut gefällt ist die
> Textzeile
> > "nu es Für wo brennt für d’Freiheit".
> >
> > "Freiheit" ist universal verständlich, unpolitisch und konfessionslos.
> Das
> > spricht wohl sowohl die Rechtsradikalen mit ihren Faschogrillfeten in
> > Schützenhäusern (würde das Lied von denen in Anspruch genommen wird's
> wohl
> > wieder heikel und dann wäre es Dir lieber Du hättest es nicht
> geschrieben aber
> > das werden sie nicht tun weil sie Deine Platten wohl nicht hören...),
> als auch
> > die Schweizer generell mit ihrer Grillkultur an, verweist aber auch
> auf die
> > Geschichte der Höhenfeuer (Hochwacht-, Mittsommer- bzw.
> Mittwintertradition...
> > und schon haben wir wieder einen Vortrag ;-)) und spricht natürlich
> alle
> > Heimwehpfadfinder (oder Cevi, Jungwacht, was auch immer) an, für die
> ein
> > Lagerfeuer schlichtweg der Inbegriff von Geborgenheit oder eben Heimat
> ist.
> >
> > Ich bin seit vielen Jahren auf Intensivste wandernder- und
> bergsteigenderweise
> > in der Schweiz unterwegs und kann behaupten, die eine oder andere
> abgelegene
> > Ecke und einige Leute kennengelernt zu haben. Es hat so viele schöne
> Orte hier
> > dass ich es kaum schaffe, über unsere Landesgrenzen hinauszukommen.
> Und wenn,
> > dann bleibe ich auch dort oftmals an den Alpen hängen. Mittlerweile
> kenne ich
> > weite Teile des Landes wie meinen eigenen Hosensack (im Besonderen das
> Engadin
> > und die Bündner Südtäler), bin kulturell sehr interessiert, politisch
> obwohl
> > linklastig vielfach eher gespalten und habe überall, egal wo, wirklich
> nette
> > Menschen kennengelernt. Und am nettesten ist es immer, wenn ich mit
> Ihnen am
> > Lagerfeuer sitzen kann. Egal ob das mit der Familie Saluz in Lavin,
> dem
> > Ferienbauern im Emmental, meinen Freunden aus Zürich oder den Kollegen
> aus dem
> > Berner Oberland ist.
> >
> > Die Schweiz ist grossartig, in vielerlei Hinsicht (schöne Frauen, gute
> Musik
> > und natürlich auch kulinarisch... mhmmm) und sie verdient es dass
> solche
> > Lieder geschrieben werden!
> >
> > Herzlicher Gruss,
> > Richi |
| A.Schärrer - 04.08.2009/15:24 |
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Lieber Linard
Gerne schreibe ich dir meine Meinung bezüglich des Liedes, das die Liebe
zur Schweiz ausdrückt. Ich finde es schön und richtig, wenn ein Künstler mit deinem Hintergrund dies, es tut, weil
- ich überzeugt bin, dass wenn man sich seiner Heimat, Wohnort, Umfeld,
was auch immer bewusst ist und sich positiv mit diesem auseinandersetzt,
(trotzvieler negativer Aspekte), sich auch gegen "aussen" neugierig öffnen kann.
- ich es wichtig finde, dass man sich der Schweiz nicht schämt, so wie
noch vor ein paar Jahren.
- die Bekundung der positiven Gefühle gegenüber der Schweiz nicht rechtsextremen Gruppierungen oder der SVP überlassen werden soll.
-es so zum Ausdruck bringt, dass die Schweiz ein Einwanderungsland ist und
die Menschen das Bedürfnis haben, sich am Wohnort zu integrieren. ( Viele
Kinder mit Migrationshintergrund sagen, sie seien in der Schweiz zu Hause.)
Liebe Grüsse
A. Schärer
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| jens albtrus - 04.08.2009/14:20 |
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Linard!!!
Wen chunt di nöchscht Gschicht use? Freu mi scho LG |
| Sissi und Stephan - 04.08.2009/11:02 |
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| Herzlichen Dank für einen wunderbaren Abend am Bardentreffen in Nürnberg. Wir würden uns sehr freuen, auch nächstes Jahr wieder so etwas Schönes erleben zu dürfen. Lieber Linard - auch mit Dir fühlt sich das Puplikum verbunden... |
| somi - 02.08.2009/12:08 |
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wer liebt birngt kritik zur richtigen zeit am richtigen ort berechtigt an...
dein lied ist der hit. danke dafür |
| monika - 01.08.2009/05:51 |
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i finge s' lied "mis land dis land" eifach geniau!
i chas nid mit wort beschribe, das lied berüert mi sehr.
mit liebe grüess usem oberaargou
monika |
| Jörg Funke - 01.08.2009/00:24 |
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Lieber Linard,
Liebe Dein Land und kritisiere es, wo es nicht in Ordnung ist. Viele Menschen auf der Welt haben diese Möglichkeit nicht. Die Schweiz ist, genau wie Deutschland, nicht perfekt, aber es ist eine Demokratie. Da ich weiß, was eine Diktatur ist (DDR), weiß ich die Freiheiten einer Demokratie zu schätzen.
Ich hoffe, wir sehen Dich bei Pippo in Zürich im September.
Liebe Grüße aus Frankfurt am Main
C+J |
| Corinne Brutsche - 31.07.2009/22:56 |
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Lieber Linard Bardill Sie haben uns nach unserer Meinung über "Dis Land mis Land" gefragt. Ich frage mich, warum Sie sich fragen, ob man (heute) noch ein solches Lied machen sollte. Ich finde das Lied sehr schön und ich sehe dabei viele Menschen (Schweizer, oder auch nicht), die zusammen sind und es "guet zäme hei". Die Schweiz ist doch ein - offensichtlich auf jeden Fall landschaftlich - wunderschönes Land, es gibt überall auch Schlechtes, aber meiner Meinung überwiegt hier das Gute auf jeden Fall!
Herzliche Grüsse.
Corinne Brutsche |
| Corinne Brutsche - 31.07.2009/22:48 |
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| Lieber Linard Bardill |
| linard Bardill - 08.07.2009/15:56 |
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Lieber Herr Zimmermann,
Ja, man kann manchmal Dinge nicht ganz voraussehen.
Das Konzert mit Frederic Vahle war etwas zu lang und dadurch hat es die Spannung gegen Ende etwas verloren.
Ich meine, dass es wichtig ist, vor Kinder auch das Thema Tod nicht zu verschweigen. Klar, man kann das nicht alles von der Bühne aus abfangen. Aber ich erlebe es oft, dass Kinder unglaublich interessiert sind an dem Thema und dann allein gelassen sind, weil niemand darüber spricht. Dabei gehört der Tod doch zum Leben, wie die Geburt. Oder sehen sie das vielleicht ganz anders? Wie ist denn ihr Verhältnis zum Thema?
Als meine Grossmutter starb und aufgebart da lag. Da nahm mein Vater meine Hand und strich mit ihr über Nanis Gesicht. Es war für mich eines der prägenden Erlebnisse. Der Tod ist kein schwarzes Loch. Er ist ein Teil unseres Lebens. Das hat mit trüber Stimmung nichts zu tun. Wir haben ja dann auch noch das Lied vom Sonnenstrahl für die tote Katze gesungen. Ich merke, dass Kinder sehr dankbar sind, wenn man dieses Thema nicht tabuisiert.
Bei uns werden die Sterbenden oftmals weggeschlossen, und sterben irgendwo allein hinter Spital- oder Heimmauern einsam, ohne dass Ihnen jemand die Hand hält. Früher kamen die verwandten und der Mensch, der gehen musste oder wollte versammelte noch einmal alle um sich. Heute haben wir Angst davor. Das ist aber nicht unbedingt \"nrmal\". Meine kleine Tochter fragt mich sehr genau und nicht nur einmal nach dem Sterben und dem Tod. Sie ist vier.
Einen sommerlichen Gruss aus Graubünden
Linard Bardill |
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