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Linard Bardill
RO RAMUSCH (Band 3 der Ro-Trilogie)

Ro macht sich endgültig auf die Suche nach seinem Vater. Er wird sich durch nichts mehr ablenken lassen. Dabei entdeckt er die Mechanismen eines totalitären Staates, der Andersdenkende verfolgt und zum Schweigen bringt. Er lernt aber auch den Widerstand kennen und Menschen, die den Mut haben aufzustehen. Sein bester Freund Enzo versucht ihn zum Kiffen zu überreden. Enzo mag nicht kämpfen und Ro will seinen Freund nicht verlieren.

Presse:
Monika Trapp in "Hits für Kids 2003" – das Bücher-Medien-Magazin
(Nr. 21 Herbst 2003, www.hitsfuerkids.de)

Männergeschichten oder "Tue was du tun musst. Und tue es mit ganzer Kraft!"
Der dritte Teil der "Ro"-Trilogie von Linard Bardill liegt vor.

Eigentlich ist Roman, oder Ro, wie er sich nennt, auf dem Weg um seinen Vater zu suchen. Der ist vor Jahren - Ro war damals noch ein Kind - einfach am belebten Busbahnhof verschwunden. Aber da ist dieses seltsame Fabrik-Gebäude und Ro sucht einen Unterschlupf vor dem prassenden Regen. Ein merkwürdiger Alter lebt dort. Der scheint viel über Ro zu wissen.

Das Gebäude birgt eine Windmaschine. Durch eine Luke des Eisenungetüms gelangt Ro in das westliche Land. Es ist ausgetrocknet, seit Jahren ist kein Regen mehr gefallen. Die Bewohner stehen unter dem grausamen Joch des Grauen Barons. Niemand scheint sich dagegen aufzulehnen - außer Gambrin, der mutigen starken Gambrin. Sie ist es auch, die Ro als den "Stiefelträger" begrüßt, der dem Land das Wasser wieder bringen wird.

Eine fantastische Geschichte entwickelt sich. Ro wird mehr als einmal an seine Grenzen gebracht. Wie soll er, alleine und ohne Waffen, gegen den Tyrannen kämpfen? Die Erzählung wird im zweiten Teil der Trilogie fortgeführt. Ro muss sich nun als Erbe der Windmaschine bewähren. Sie ist es nämlich, die das westliche Land mit Wasser versorgt. Ro lernt Enzo kennen, einen labilen jungen Mann, der ihm dennoch zum Freund wird. Und er entdeckt im westlichen Land seine Liebe zu Gambrin und wie unterschiedlich es ist, einen Freund oder eine Frau zu umarmen.

Der neue, dritte Teil spielt ganz in der "Wirklichkeit". Ro übergibt Enzo die Verantwortung um die Windmaschine. Ihm ist nicht wohl dabei, denn Enzo kifft und arbeitet mit Drogenhändlern zusammen. Aber Ro will sich jetzt auf der Suche nach seinem verschwundenen Vater durch nichts mehr aufhalten lassen. Den entscheidenden Hinweis auf das Schicksal seines Vaters findet er in einem Archiv von tausenden von Schachteln. In jeder von ihnen steckt die karge Hinterlassenschaft eines Verschwundenen. Linard Bardill entwirft einen diktatorischen Staat. Armut und Angst lässt die Menschen verstummen. Doch es gibt auch Widerstand und den Willen zu einem Leben in Freiheit.

Linard Bardills Sprache strebt vorwärts, ohne Schnörkel, ist von karger Poesie. So gerät auch das Wiedersehen von Sohn und Vater nicht kitschig, sondern unendlich behutsam und verflucht glaubwürdig. Diese Roman-Trilogie ist Stoff für alle jungen Männer ab 14. Und für deren Freundinnen und Mütter, für die es interessant ist, der doch so anders gearteten Psyche nachzuspüren. Und für deren Väter, damit sie von der Sehnsucht der Söhne erfahren, sich mit einem männlichen Vorbild auseinander setzen zu wollen.