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Linard Bardill, Fortunat Frölich und das Sinfonieorchester Basel
I WETT IM ENE BAUM WOHNE

Haiko ist acht Jahre alt, sein Vater ging nach der Geburt weg. Bevor er aber verschwand, pflanzte er Heiko einen Baum und liess ihm eine Giraffe zurück mit dem Versprechen, wiederzukommen, wenn der Baum so gross sei, dass man darin ein Baumhaus errichten könne. Doch Heiko dauert das zu lange. Er beginnt selber mit der Baumhütte und erlebt dabei eine grosse Überraschung.
Linard Bardill erzählt und singt die Geschichte einer vaterlosen Kindheit, mit Emotion und Witz. Seine Lieder bewegen und die Geschichte geht an die Nieren. Fortunat Frölich bettet sie mit dem Sinfonieorchester Basel in seine unverwechselbare Musik. Der renommierte deutsche Musikverlag Sikorski war von dem Werk so angetan, dass er es in sein Programm aufgenommen hat.

Linard Bardill: Autor, Sänger und Erzähler
Fortunat Frölich: Komponist
Sinfonieorchester Basel, Dirigent Mariusz Smolij


Die Geschichte:

I wett imene Baum wohne.

Heiko besitzt eine Giraffe, die Alma heisst. Alma ist seine beste Freundin. Sie spielen miteinander die verrücktesten Spiele. Zum Beispiel Rutschbahn in den Brunnen, wenn es Sommer ist, oder Rutschbahn in den Schnee, wenn es Winter ist. Im Herbst gibt es Laubherunterholspiele und Im Frühling Bienenrennen. Woher die Giraffe kommt, weiss Heiko nicht. Sie war schon immer da, wie der Baum vor dem Haus, der jedes Jahr grösser und grösser wird.
Mama sagt, Heiko soll nicht so viel fragen. Schliesslich gäbe es auch noch Geheimnisse auf dieser Welt. Und eines dieser Geheimnisse sei nun eben woher dass Alma gekommen ist.
Heiko geht zu Grossmutter. Die Grossmutter sitzt im Garten und Heiko fragt sie, woher dass Alma gekommen ist, schliesslich hat nicht jeder eine Giraffe zu Hause. Die Grossmutter seufzt.
„Alma, die kam eines Tages an, mit der Bahn.“
„Und wer hat sie geschickt?“, will Heiko wissen.
Die Grossmutter zieht ein Bild aus ihrer Schürzentasche. Auf dem Foto ist ein Mann.
„Der hat dir Alma geschickt.“
„Und wer ist das?“ fragt Heiko.
„Das ist Hans“, sagt die Grossmutter und eine Träne rollt ihr über die Wange.
„Welcher Hans?“, fragt Heiko
„Hans wäre eigentlich dein Vater.“
„Mein Vater?“, fragt Heiko ungläubig.
„Ja“, sagt die Grossmutter fest, „Hans ist dein Vater.“
Heiko hat eine Mutter, eine Grossmutter aber Vater ... hat er keinen. Er wunderte sich schon ab und zu, warum er keinen Vater habe, Mutter war immer ausgewichen und so nahm er mit der Zeit an, dass es eben so sei, dass er keinen Vater habe, aber nun sagt Grossmutter, er habe doch einen Vater.
„Wann ist er weggegangen?“
„Kurz nach deiner Geburt. Er pflanzte einen Baum und sagte, wenn der Baum so gross sein wird, dass man eine Baumhütte drauf bauen kann, dann komme ich zurück.“
Von diesem Moment an bekommt Heiko Sehnsucht nach seinem Vater. Er fragt sich, wo er jetzt wohl sein könnte, was er tut, und ob er manchmal an ihn denkt. Oft betrachtet Heiko den Baum vor dem Haus. Er ist noch zu klein, um eine Baumhütte drauf zu bauen, von einem Baumhaus ganz zu schweigen. Das geht ja noch ewig!, denkt Heiko und giesst ihn zweimal am Tag mit Blumendünger. Schliesslich soll er gross und stark werden. Aber der Baum wächst so schnell er kann und das ist langsam, sehr langsam. Zu langsam für Heiko. In einem halben Jahr ist Haikos 8.Geburtstag und er fühlt sich längst alt genug um ein Baumhaus zu haben, ja, je länger er sich das Ganze überlegt, umso klarer wird ihm, dass er am liebsten gleich das ganze Jahr in einem Baumhaus leben würde.
Er erzählt Alma, wie er sich das Baumhaus vorstellt und dass es bestimmt mindestens zweistöckig sein muss mit einem wasserfesten Dach und einem Bett für Gäste.
Wenn das Baumhaus fertig gebaut ist, sagt Heiko, laden wir Gäste ein, jeden Abend und dann gibt es Spiele und gutes Essen und singen werden wir bis in die Nacht und Erdbeerlimo wird es geben so viel die Gäste trinken mögen. Wenn in zwei Monaten die Sommerferien beginnen, fangen wir mit dem Baumhaus an.
Weil nun der Baum aber auch nach zwei Monaten noch immer zu klein ist, um eine Hütte zu tragen, gehen Alma und Heiko in den Wald und bauen das Baumhaus auf einer grossen, starken Linde. Alma reicht Heiko die Bretter, die sie bei einer zusammengefallenen Hütte gefunden haben und Heiko bindet alles in der Baumkrone fest. Alma ist eine ausgezeichnete Handlangerin. Sie reicht Heiko den Hammer, die Nägel, die Schnüre, die Plastikplane für das Dach und auch das Bett für die Gäste.
„Morgen“ sagt Heiko „ist das Baumhaus fertig“. Heiko und Alma gehen zu ihren Freunden und laden sie zum Einweihungsfest ein.
Als Heiko nach Hause rennt um seine Mama einzuladen, sieht er einen grossen schwarzen Wagen vor der Haustür. Er geht gar nicht rein, lädt die Grossmutter ein und sagt ihr, sie solle die Mutter gleich mitnehmen. Am Abend haben er und Alma alles zusammen, die Gäste, die Limo und die Popkorn.
Alle sind da, auch die Grossmutter. Mutter hat jemanden mitgebracht und dieser jemand der sieht aus, wie der Mann auf dem Foto. Er streckt Heiko die Hand hin.
„Hast du das Baumhaus gebaut?“
„Heiko sagt kein Wort,er nickt nur.
„Ich bin Hans“, sagt der Mann und dann zieht er einen kleinen Käfig unter dem Mantel hervor.
„Das ist eine Brieftaube“, sagt der Hans, „ich schenke sie dir zur Einweihung deiner Baumhütte.
Die Gäste rufen Prost! und Hoch lebe Alma! Lang lebe die Grossmutter, meint Alma, und die Grossmutter gibt der Mutter ein Taschentuch.
Das Fest dauert lange, sehr lange.Der Vater übernachtet im Gästebett und erklärt Heiko vor dem einschlafen, was es alles braucht, um aus einer gewöhnlichen Taube eine Brieftaube zu machen.

ds Almalied

Alma, du bisch luschtig,
Alma Läbertran,
Alma, du bisch Musikuf der Autobahn,
Alma, du bisch länger,
Alma Läbertran
als e Füürwehrleitere,
höher als en Kran.

Du bisch mini Rutschbahn,
plätsch is Hallebad,
und wenn i kei Gluscht han,
issisch min Spinat.

Über Strooss und Brugge,
über Teer und Kies,
hoch uf dinem Rucke,
rit i uf Paris. (oder Ouagadugu oder Petersburg oder Robehuuse)

Jo für mini Seele
bisch mis Elixier,
und bim Kriesi stähle,
sehr e nützlichs Tier.

ds Mueterlied
Mamma, ob i truurig bi,
Mamma, bisch min Sunneschie,
ob i d’Flügel hänge loh,
du bisch immer do.

Du bisch immer do,
du bisch immer do,
du bisch immer,
du bisch immer,
du bisch immer do,
du bisch immer do.

Mama, ob i frölich bi,
Mama, bisch min Sunneschie,
au wenn i go flüge go,
du bisch immer do.

Ob i brüele oder lache,
ob i tummi Sache mache,
ob i bliibe oder kumme,
du bisch immer umme.

Mamma, ob i truurig bi,
Mama, ob i frölich bi,
Mama, bisch min Sunneschien,
bisch im Herz mier dri.

Bisch für immer dri,
bisch für immer dri,
bisch für immer,
bisch für immer,
bisch für immer dri,
mier im Herz bisch dri.

ds Grosmueterlied
Öppe tuen i warte
uf der Bank im Garte,
warte bis si kunnt,
sie und ire Hund.
Langsam lauft si inne,
luegt zerscht zu de Biene,
nochhär hockt sie do,
und seit: “schön bisch kho!“

“Grosi, verzell mer,
die Gschicht, weisch die Gschicht,
bitte verzell si, verzell si!
“Grosi, verzell mer,
die Gschicht vo der Alma
bitte verzell si, verzell si!“

Sie kennt so viel Sache,
Zwerg und Zauberdrache,
Pflanze und au Tier,
alles seit si mier.
Kann si jedes frooge,
hät mi nie aglooge,
sie hätt immer Ziit
und meischtens au Biskuit.

“Grosi, denn losi,
die Gschicht, weisch die Gschicht,
bitte verzell si jetzt endli!“

Gheimnis weiss sie vili,
kennt en Hufe Spili,
Lieder und Gedicht,
und sicher kennt sie Gschicht,
vo der Alma, wo
irgend wenn isch ko.
Oder wird si still,
wenn i si frooge will?

“Grosi, verzell mer,
die Gschicht vo der Alma
bitte verzell si, verzell si!“
“Grosi, denn losi,
die Gschicht, weisch die Gschicht,
bitte verzell si, verzell si, jetz endli!

ds Vaterlied
Papa säg mier, warum bisch du nümme do?
Papa säg mier, warum häsch du üs verloh?
Papa säg mier, warum bisch nie meh kho?
Papa ...

D’Mama, die seit nie es Wort,
luegt, wenn si frooge, nu furt.
Was isch denn do früener mol gscheh,
dass du üs nümme magsch gsee?

Papa, s kann ehrlich nid sii,
au d’Wuet goht doch eimol verbii,
und alles, wo weh mache tuet,
und denn isch me sich wider guet.

Gsesch du döt dobe ganz fern
am Himmell dä hell glänzig Stern?
Dä ghört denn im Fall öppe mier,
wenn heikusch, dänn schenk i na dier.

I wett im ene Baum wohne
I wett im ene Baum wohne
zoberscht in der Krone.
I wett im ene Baum wohne,
wo guet Nacht seit, wenn me go schlofe goht,
und guete Tag, wenn me wieder ufstoht.


Mine Baum hätt langi Äscht,
e Stamm hoch wie nes Huus,
Mine Baum, dä wär mis Näscht,
wo ni dinne pfuus.

Mine Baum hätt immer Gäscht,
Bsuech wo singt und lacht.
Jeden Obig gäbt‘s e Fescht
bis tüüf, in der Nacht.

D’Gäst, die gängtend hei
öppemol han i dä Traum.
Und zum Schluss hockt i allei
mit mim Baum im Baum.

ds Baumhüttefescht
Uf mim Baum isch hüt es grosses Fescht,
darum stohn i jetzt uf das Podescht.
Erfüllig vo mim Traum
die Hütte uf dem Baum.
Für mi der schönschti Tag
drum sing i, was i mag.

Willkomme
bim Baumhüttefescht,
bim Baumhüttefescht,
Baumhütte, Baumhütte,
Baumhüttefescht.

Uf mim Baum isch hüt es grosses Fescht
Gäscht sind do, us Nord, Süd, Ost, und West.
Und als Spezial -
gäscht sind im Fall
und das freut mi so,
Mama und Papa hüt kho.

Ans Baumhüttefescht,
ans Baumhüttefescht,
Baumhütte, Baumhütte,
Baumhüttefescht.

Uf mim Baum isch hüt es grosses Fescht,
Gäscht sind grad no der Belaschtigstescht.
Schön sind er do,
ds Ässe kunnt scho,
Für d’Meitli es Rüebli
und Radiesli für d’Büebli.

Am Baumhüttefescht,
am Baumhüttefescht,
Baumhütte, Baumhütte,
Baumhüttefescht.


 
   
I wett im ene Baum wohne
Auszüge anhören. Bitte dazu den entsprechenden Titel anklicken.
Ds Almalied  
Ds Grossmueterlied  
Dr Heiko Baut Sini Hütte  
   
   
   

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