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Friedensstrategien und Krisenmanagement

am September 21, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Der ungarische Ministerpräsiodent Orban antwortete auf die Frage des Tagesanzeigers, was man denn gegen die Flüchtlingskrise tun könne: „Vor allem, keine Staaten mehr zerstören.“ Auch Frau Wagenknecht von der deutschen Linken sagt Ähnliches. Nun, die Linken und die Rechten sind nicht beliebt. Orban wird als Hardliner und Ultrarechter beschimpft und Wagenknecht bekommt nicht allzu viel Raum in den deutschen Mainstream Medien. Andere, die kritisch sind und andere Erklärungen für die Krise formulieren, werden nicht beachtet oder als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.
Meine Gedanken zu den Flüchtlingen sind:

Europa bekommt nun die Quittung auf die Agression, die sie gegen die Diktatoren im Nahen Osten (Saddam Hussein, Assad, Gaddhafi), gegen Al Quaid, und neuerdings gegen den islamischen Staat gezeigt haben. (Organisationen übrigens, welche die Amerikaner tatkräftig mit aufgebaut haben). Die Bejubelung und Unterstützung des arabischen Frühlings war nur der Anfang des (bewussten?) Irrtums. Leider ist der Hauptagressor Amerika im Hintergrund und weit davon entfernt, die Verantwortung für das totale Chaos zu übernehmen. Amerika hat nach 9.11 den Krieg gegen den Terror ausgerufen, die Europäer sind ihm (mit Ausnahme der Deutschen gegen Irak) mehr oder weniger kritiklos gefolgt.
Europa ist beschädigt und Europa ist beschäftigt!

Europa hat mitgemischt vor allem in Libyen aber auch in Afghanistan und Syrien. Daher ist die Flüchtlingskrise auch hausgemacht. Europa hat als Vasall der Amerikaner den ganzen arabischen Halbmond so destabilisiert und ins Chaos gestürzt, dass die Flüchtlingsströme die logische Folge dieser falschen, aggressiven, arrogante, eurozentrischen und vor allem dummen Politik sind.

Aber Europa wird niemals den ganzen Flüchtlingsstrom bewältigen können. Irgendwann wird der europäische Zaun wieder aufgerichtet, nicht nur in Ungarn. Nach 10 Millionen, nach 20 Millionenoder nach 100Millionen? Es ist nicht möglich, alle Menschen aufzunehmen, die sich nach einem besseren Leben sehnen oder die Opfer der Kriege sind. Noch einmal: Alles Kriege, die durch die USA, die Briten, die Franzosen und übrigen Europäer vom Zaun gebrochen worden sind. Der Westen hat nichts anderes verdient als diese Flüchtlingswelle. Nun müssen wir damit fertig werden.
Es geht nicht, dass wir die Flüchtlinge im Meer ertrinken lassen. Wir werden aber auch nie alle aufnehmen können. Neben der Bewältigung der humanitären Katastrophe durch eine zeitlich begrenzte Aufnahme brauchen wir – viel entscheidender – neue Konzepte, die dafür sorgen, dass Flüchtlinge in den Nachbarstaaten überleben können und die es verhindert, dass noch mehr Menschen fliehen müssen. Werden die Kriege nämlich in Syrien, Irak, Lybien, Jemen weiter eskalieren, sind neue Flüchtlingsströme die logische Folge.

Darum braucht es endlich neue Strategien!

Die einzige adäquate Lösung: Wir müssen die Länder in der Umgebung der Kriegsherde in ihren Bemühungen um die Flüchtlinge unterstützen (Türkei, Jordanien etc). Wir müssen mithelfen, dass die Menschen wieder wieder zum Dialog und zu Verhandlungen zurückfinden: Nur Frieden verhindert die Flüchtlingsströme.Das bedeutet auch:  Keine Waffen mehr in die Krisengebieten zu liefern, denn mit Waffen kann man nur weiter Krieg säen. Es braucht einen moralischen und politischen Aufstand gegen die Kriegstreiber und – gewinnler. Die Medien und Parlamente müssen die Friedensbereiten unterstützen statt immer neue Feindbilder aufzubauen und dann zu bekämpfen!
Das wäre auch der Beitrag der Schweiz. Wir könnten uns  diplomatisch um Frieden im nahen Osten bemühen. Wir haben Erfahrung und sind neutral. Dazu: Wir brauchen in Europa Medien, welche die wahren Hintergründe der Krise aufzeigen, Orte wo öffentlich überdies Möglichkeit nachgedacht wird, wie Frieden geschaffen werden könnte. Es gibt in der Schweiz dazu gute Ansätze: zB bei Daniele Ganser, Friedensforscher aus Basel, www.danieleganser.ch. Leider beschränken sich viele Friedensorganisationen nur darauf, auf das Flüchtlingselend aufmerksam zu machen. Das ist aber – wie beschrieben – nur die eine Seite.

Ein neues Denken wird ein neues Handeln bewerkstelligen.
Diesem Denken, dieser Strategie muss der Bundesrat verpflichtet werden. Das sollte das Thema der im Oktober stattfindenden Wahlen sein! Ich wähle Parlamentarier, die sich für eine diesbezüglich neue Strategie einsetzen! Leider habe ich noch wenig Kandidaten gehört, die dazu überhaupt Stellung bezogen oder gar eine Strategie formuliert haben. Geben wir nicht auf, Strecken wir nicht die Köpfe in den Sand, formulieren wir die Gegenposition. Frieden ohne Waffen!



Groki, Was die Welt verbindet, Chöre mit Grosseltern und ihren Enkeln

am August 13, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Der Liedermacher, Geschichtenerzähler, Autor und Musiker Linard Bardill mit seinem neusten Projekt ‚Gschenkti Ziit – Lieder aus drei Generationen’ 

 

Zusammen mit dem Groki-Chor, der aus Grosseltern und ihren Enkelkindern besteht, trägt Linard Bardill alte und neue Lieder vor. Die Kinder werden mit dem alten Liedgut und der damit verbundenen Geschichte der Grosseltern konfrontiert, und die Grosseltern lernen neue Lieder, Rhythmen und Themen der Kinder kennen. Begleitet wird der Chor von einem Trio – und natürlich von Linard Bardill mit seinen Geschichten.

Grosseltern und Enkel lernen und singen mit dem Team von Linard Bardill alte und neue Lieder (GroKis aus aller Welt, auch Wahlenkel mit Wahlgrosseltern willkommen)

Singen ist gesund und macht Spass, singen verbindet.

Ziel ist es: alte und neue Lieder zu lernen,  und – wer Lust hat – mitzukommen auf ein paar Konzerte durch Schweizer Städte mit Linard Bardill und seinen Musikern.

Was es braucht: Zeit für ca 6-8 Proben und ev ein Wochenende im Winterhalbjahr 15/16

Anmeldung bei: buero@bardill.ch

Namaste! Wer hilft mit? Mirupafshim! Miar freuand üs! Sei Salidaus!

 

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Linard Bardill gehört zu den aussergewöhnlichsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten der Schweizer Kleinkunst-Szene. Er erhielt 1989 den deutschen Kleinkunstpreis und den Salzburger Stier. 1997 erschien seine erste Kinder-CD «Luege, was der Mond so macht». Sie wurde mit Platin ausgezeichnet. Mit verschiedenen Orchestern entwickelte Bardill seine eigene Art, klassische Musik Kindern nahe zu bringen. Bardill spielt mit Grössen wierPippo Pollina, Wladimir Ashkenazi, Mich Gerbe, Max Lässer und vielen mehr zusammen. Mit dem Singspiel „nid so schnell, Wilhlem Tell“  hat er eine kritisch integrative „Eidgenossenschaft für Anfänger“ geschaffen, die in ihrer Art einmalig ist und schon über 120 Mal aufgeführt wurde.

 



Millistrade Artikel

am Juni 18, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Artikel in der BZ über Millistrade

Uraufführung 20 Juni 2015 1630 Casino basel mit dem Sinfonieorchester Basel vier Sängerinnen der Mädchenkantorei Basel, Natasha Secrist als Carol und Linard bardill als Erzähler

E-Paper-Ausgabe_bz Basel_Montag, 15 Juni 2015



Interview Zürichseezeitung

am März 4, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel,Interview

Linard Bardill über Ami Sabi Film und Gedanken zu Kindergerechtigkeit.

Dieses Interview erschien im Februar in der Zürichseezeitung. zsz_preview

 



Pressebericht aus der Südostschweiz

am Januar 26, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel,Interview

ArgutsSudostschweiz



Presseberichte aus der Berner & Südostschweizer Zeitung

am September 10, 2014 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel,Scharans

Layout st-23/magazin/A2/bz_workflow.ngen(workflow4.ngen)

011_sogr_16_2014-09-10



Text Scharanserlied

am Juni 3, 2013 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel,Scharans

 

Scharans

77 Bombay street / Linard Bardill   

Matt

d’Sibil öffnet ire Lade                                   h   e

d’ Erschtgigs gönd ins Heim go bade          A   D

Uf em Beverin häts Wind                              G  e       

ds Poschti kunnt mit 100 Kind                     Fis  h 

Linard

der Felix üsre Dorfkanzlischt                                   h   e

gseht us wie nen Alpinischt                         A  D 

Er erklärt Turischte nett                                G  e

dass im Scalottas Kaffi hät                                      Fis G  A  h  h

 

Matt und Linard

Scharans du bisch min Tubeschlag             h  G

S’git kei Ort wo ni besser mag                                A  D

Wenn immer i wiit furt muess go                 h  G

Denn freu i mi zum Hei zrugg kho                A  D

Scharans bi dier fühl i mi wohl                    e  e

En Käfer uf sim Bluemekohl                         Fis G  A  h  h

 

Alle Kinder

Wenn d’Sunne hinterem Beverin                             h   e

Verschwindet wie ne Künschtlerin                         A   D

Der Himmel orang afangt färbe                                G   e

Dass eim kunnt als wett me stärbe             Fis    h

Alle Männer

Wenn der Xander sini Schöf                         h    e

An Brunne tribt und es paar Gööf                            A   D

Dur ds Gwusel dure springend  tüend         G   e

vor luuter Früelig tanze müend                    Fis G  A  h h

 

Alle Kinder und alle Männer Matt und Linard

Scharans du bisch min Tubeschlag             h  G

S’git kei Ort wo ni besser mag                    A  D

Wenn immer i wiit furt muess go                 h  G

Denn freu i mi zum Hei zrugg kho                A  D

Scharans bi dier fühl i mi wohl                    e   e

En Käfer uf sim Bluemekohl                         Fis G  A  h h

 

1. Hälfte Ländlerkapelle

2. Hälfte Pagelli Gitsolo über Ländlerkapelle

Instrumental über Ref

 

Ein Kind

So kunnt e jede Tag für Tag                          D   A

Wieder zrugg in Tuubeschlag                       e    h

Ein Mann vom Männerchor

Wils doch nüt bessers git                             e  e

Als de Ort wo du dehei und bisch                           Fis Fis

 

2x Alle

Scharans du bisch min Tubeschlag             h  G

S’git kei Ort wo ni besser mag                    A  D

Wenn immer i wiit furt muess go                 h  G

Denn freu i mi zum Hei zrugg kho                A   D

Scharans bi dier fühl i mi wohl                    e  e

En Käfer uf sim Bluemekohl                         Fis G  A  h h

 

 



Fotos von der Reise Cal Ferovias ins Blumenland

am April 23, 2013 — in der Rubrik: Artikel,Interview

http://www.flickr.com/photos/rhaetischebahn/sets/72157633295169954/ 

 

 



Interview mit Walter Lietha

am April 18, 2013 — in der Rubrik: Artikel,Interview

Interview Lietha:Bardill Tagi



Bläserkids und Linard Bardill in Wil

am Januar 14, 2013 — in der Rubrik: Artikel

Am 13.1.13 Die Bremer stadmusikanten in Wil im ausverkauftem Stadtsaal

 

http://www.infowilplus.ch/_iu_write/artikel/2013/KW_2/Wil/Artikel_18509/