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Leserbrief zur GPK in Sachen BKM skandal 2017

am Juli 30, 2018 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Leserbriefe

Ausgabe vom 6. Juli
Zum Artikel «GPK-Bericht zum Kunstmuseum lässt viele Fragen offen»

Jetzt wissen wir es. Die Causa BKM/Kunz war nicht so toll, aber alles soweit o.k. Der Präsident Heinz und seine GPK haben bei ihrer Recherche ausser «nicht optimaler Kommunikation» nichts Gravierendes herausgefunden. Es wurden Regierungsrat Jäger und zwei Chefbeamte befragt, Riccardo Thöni vom Personalamt und Barbara Gabrielli vom Ekud. Dazu der Direktor des Museums Stefan Kunz. Keine Untersuchung des Mobbings im Museum durch Befragung des Personals, keine substanzielle Beurteilung der schlechtesten aller Lösungen in Form des Doppeldirektoriums Kunz/Seeberger, keine Untersuchung gegen den externen Berater (intern als Berufskiller gefürchteten) Peter Hinnen, dessen Vorschlag, Kunz zu degradieren, geradewegs zum bekannten Skandal geführt hat. Weiter gab es keine Untersuchung zum Regime Gabrielli, das durch Mobbing und Bossing die Voraussetzung des Desasters geschaffen hat.

In der Gewaltenteilung der Demokratie ist die GPK die Einrichtung, welche und die Regierung und damit die Verwaltung kontrollieren und in gravierenden Fällen ermahnen oder gar sanktionieren muss. Meiner Meinung nach ist dies völlig ungenügend und absolut oberflächlich geschehen. Die Glaubwürdigkeit der demokratischen Einrichtungen in Graubünden habt dadurch ein weiteres Mal Schaden genommen. Der Weg, im Sinne der Allianzen und Seilschaften, im Sinne einer Einheitspartei, die sich selber nie wirklich kontrollieren wird, ist weiterhin breit und wohl begangen. Unangenehme Wahrheiten werden am Publikum vorbeigeschwiegen. Ein Zeugnis nicht gelebter Demokratie!

Linard Bardill aus Scharans

 



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