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Merkel will mit Assad sprechen

am September 24, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Endlich! Frau Merkel will mit Assat sprechen
http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-merkel-will-gespraeche-mit-assad-a-1054471.html
Eine westliche Geste der Deeskalation! Ob das zum Ziel führt, weiss keiner. Aber die Angst, dass Putin das Chaos in Syrien und damit die Flüchtlingsmisere noch vergrössert, bringt nun Merkel auf die erstmalige Idee über den Syrienkrieg mit Worten statt mit Waffen zu sprechen. Bisher ist Assat – wie Gadhafi oder Saddam – einfach als Teufel dargestellt worden. MitTeufeln kann man nicht reden. Dabei ist einzig das Gespräch die Möglichkeit, anders als mit Waffen zu sprechen. Eventuell müsste jetzt auch eine etwas andere Rede über den Diktator gewagt werden. Dabei geht es nicht darum seine Kriegsverbrechen zu verharmlosen. Aber es geht um die Frage, wie ist es zum Syrienkonflikt gekommen. Wer hatte Interesse an ihm und warum musste Assat so reagieren, wie er reagiert hat. Daniele Ganser tut dies seit Anfang des Krieges. Es lohnt sich, ihn einmal genauer zu Wort kommen zu lassen.

Ob nun dieser von vielen Friedensinspirierten erhoffte runde Tisch zum Frieden oder nur zum gemeinsamen noch verrückteren Krieg gegen den IS führt, weiss niemand. Immerhin ist ein Ansatz zur (partiellen) Verständigung ein möglicher Anfang, die Kriegsspirale für einen Augenblick anzuhalten.
ich wünsche der Kanzlerin viel Glück!



Friedensstrategien und Krisenmanagement

am September 21, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Der ungarische Ministerpräsiodent Orban antwortete auf die Frage des Tagesanzeigers, was man denn gegen die Flüchtlingskrise tun könne: „Vor allem, keine Staaten mehr zerstören.“ Auch Frau Wagenknecht von der deutschen Linken sagt Ähnliches. Nun, die Linken und die Rechten sind nicht beliebt. Orban wird als Hardliner und Ultrarechter beschimpft und Wagenknecht bekommt nicht allzu viel Raum in den deutschen Mainstream Medien. Andere, die kritisch sind und andere Erklärungen für die Krise formulieren, werden nicht beachtet oder als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.
Meine Gedanken zu den Flüchtlingen sind:

Europa bekommt nun die Quittung auf die Agression, die sie gegen die Diktatoren im Nahen Osten (Saddam Hussein, Assad, Gaddhafi), gegen Al Quaid, und neuerdings gegen den islamischen Staat gezeigt haben. (Organisationen übrigens, welche die Amerikaner tatkräftig mit aufgebaut haben). Die Bejubelung und Unterstützung des arabischen Frühlings war nur der Anfang des (bewussten?) Irrtums. Leider ist der Hauptagressor Amerika im Hintergrund und weit davon entfernt, die Verantwortung für das totale Chaos zu übernehmen. Amerika hat nach 9.11 den Krieg gegen den Terror ausgerufen, die Europäer sind ihm (mit Ausnahme der Deutschen gegen Irak) mehr oder weniger kritiklos gefolgt.
Europa ist beschädigt und Europa ist beschäftigt!

Europa hat mitgemischt vor allem in Libyen aber auch in Afghanistan und Syrien. Daher ist die Flüchtlingskrise auch hausgemacht. Europa hat als Vasall der Amerikaner den ganzen arabischen Halbmond so destabilisiert und ins Chaos gestürzt, dass die Flüchtlingsströme die logische Folge dieser falschen, aggressiven, arrogante, eurozentrischen und vor allem dummen Politik sind.

Aber Europa wird niemals den ganzen Flüchtlingsstrom bewältigen können. Irgendwann wird der europäische Zaun wieder aufgerichtet, nicht nur in Ungarn. Nach 10 Millionen, nach 20 Millionenoder nach 100Millionen? Es ist nicht möglich, alle Menschen aufzunehmen, die sich nach einem besseren Leben sehnen oder die Opfer der Kriege sind. Noch einmal: Alles Kriege, die durch die USA, die Briten, die Franzosen und übrigen Europäer vom Zaun gebrochen worden sind. Der Westen hat nichts anderes verdient als diese Flüchtlingswelle. Nun müssen wir damit fertig werden.
Es geht nicht, dass wir die Flüchtlinge im Meer ertrinken lassen. Wir werden aber auch nie alle aufnehmen können. Neben der Bewältigung der humanitären Katastrophe durch eine zeitlich begrenzte Aufnahme brauchen wir – viel entscheidender – neue Konzepte, die dafür sorgen, dass Flüchtlinge in den Nachbarstaaten überleben können und die es verhindert, dass noch mehr Menschen fliehen müssen. Werden die Kriege nämlich in Syrien, Irak, Lybien, Jemen weiter eskalieren, sind neue Flüchtlingsströme die logische Folge.

Darum braucht es endlich neue Strategien!

Die einzige adäquate Lösung: Wir müssen die Länder in der Umgebung der Kriegsherde in ihren Bemühungen um die Flüchtlinge unterstützen (Türkei, Jordanien etc). Wir müssen mithelfen, dass die Menschen wieder wieder zum Dialog und zu Verhandlungen zurückfinden: Nur Frieden verhindert die Flüchtlingsströme.Das bedeutet auch:  Keine Waffen mehr in die Krisengebieten zu liefern, denn mit Waffen kann man nur weiter Krieg säen. Es braucht einen moralischen und politischen Aufstand gegen die Kriegstreiber und – gewinnler. Die Medien und Parlamente müssen die Friedensbereiten unterstützen statt immer neue Feindbilder aufzubauen und dann zu bekämpfen!
Das wäre auch der Beitrag der Schweiz. Wir könnten uns  diplomatisch um Frieden im nahen Osten bemühen. Wir haben Erfahrung und sind neutral. Dazu: Wir brauchen in Europa Medien, welche die wahren Hintergründe der Krise aufzeigen, Orte wo öffentlich überdies Möglichkeit nachgedacht wird, wie Frieden geschaffen werden könnte. Es gibt in der Schweiz dazu gute Ansätze: zB bei Daniele Ganser, Friedensforscher aus Basel, www.danieleganser.ch. Leider beschränken sich viele Friedensorganisationen nur darauf, auf das Flüchtlingselend aufmerksam zu machen. Das ist aber – wie beschrieben – nur die eine Seite.

Ein neues Denken wird ein neues Handeln bewerkstelligen.
Diesem Denken, dieser Strategie muss der Bundesrat verpflichtet werden. Das sollte das Thema der im Oktober stattfindenden Wahlen sein! Ich wähle Parlamentarier, die sich für eine diesbezüglich neue Strategie einsetzen! Leider habe ich noch wenig Kandidaten gehört, die dazu überhaupt Stellung bezogen oder gar eine Strategie formuliert haben. Geben wir nicht auf, Strecken wir nicht die Köpfe in den Sand, formulieren wir die Gegenposition. Frieden ohne Waffen!



Sterben für Anfänger 10./11. Nov 2018

am — in der Rubrik: Kurse im Atelier Bardill

dLqAuj5_jGa3pJYnZzj2WQP5ZbysgZmzD6CluimW9t87yfk8sLpBvwZbzeVaWtl9KR5honSJM3y66a0mgdp1b1AD3oQ4bFrLsumLzUxv_aQeTBq2dtP6jxSo8P7pR8IC8WDSsrqi_ja3AShzxlloMKdsnO53RF3Oclo9zziMtC6y8a3yReV-nyIumaDlTAFvmwGeW-lESv1bO8ZvA9i0yF8n2YnYuibSterben für Anfänger oder die Kunst am Leben zu bleiben
Tagung mit Linard Bardill und weiteren Referenten.
In einer Welt, in der die Bezüge immer weniger gesellschaftstiftend sind, ist jeder einzelne von uns gefordert, für sich Sinn und Ziel seines Lebens zu suchen und zu formulieren. Dabei spielt die Endlichkeit unseres Lebens eine entscheidende Rolle. „Sterben für Anfänger“ steckt Horizonte ab, schaufelt Luftschächte frei, bietet Hand zum gemeinsamen Nachdenken über
WERDEN SEIN VERGEHEN.

 

Termine für 2018
10./11. November 2018,  4. Tagung zum Thema Wahrnehmung der Endlichkeit

„Seit 3 Jahren führe ich mit Freunden, externen Fachleuten und Referenten den Kurs  „Sterben für Anfänger“ durch. Das grosse Erlebnis dabei war für mich die Gemeinschaft. Gemeinschaft im Singen und Ringen, im Üben und Zweifeln, im Lachen und Tanzen, im Meditieren und Diskutieren.“

– Was bedeutet wahr – nehmen im Bezug auf werden sein vergehen?
– Ist die Welt absolut oder nur das, was wir in ihr sehen?
– Kann man sterben lernen und wenn ja wie?
– Was ankert uns ins Lebe? 
 Wie lösen wir Anker, die uns hindern?
– Der Unterschied von Wirklichkeit und Realität
– Die Erfahrung des Eins Seins
– Das Buch des Lebens
– Das Paradies, das wir selber sind

Voraussetzung für die Wochenendseminare: Offener Geist, Bereitschaft, sich ins Gespräch zu bringen, Freude am Fabulieren und Zulassen seiner eigenen inneren und äusseren Realität/Wirklichkeit.

Nächste Daten:
10./11. November 2018 ab 14’00 Uhr

Kursort:
Atelier Bardill, Scharans https://www.bardill.ch/html/atelier/atelier.html

Kurskosten:
Die Anmeldung für die Wochenendseminare gilt nach Einzahlung des Kursgeldes von Fr. 300.- als definitiv und der Kursplatz ist somit gesichert.
Bei Abmeldung bis 30 Tage vor Kursbeginn zahlen wir den vollen Betrag retour; bis 14 Tage vorher noch Fr.150.- (bzw Fr. 250.- für die Schulung)
Nachher leider nichts mehr…

Für Fragen oder Anliegen :
buero@bardill.ch, Benita Nau, 081‘655‘22’91

direkte Anmeldung

Liste für Übernachtungsmöglichkeiten im Raume Scharans/Domleschg
(bitte selber organisieren):
unterkuenfte Scharans und Umgebung

Presse:
Sterben für Anfänger oder die Kunst am Leben zu bleiben

 Im Laufe der letzten 3 Veranstaltungen haben sich folgende Schwerpunkte gezeigt: 1: Der Körper
Das Thema Sterben von seiner ganz irdischen Seite:
– Wie mache ich mein Testament, Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag,    Generalvollmacht
– Der Prozess des Sterbens, Palliativcare
– begleiteter Suizid, Sterbefasten,
– Meine Beerdigung
– Der Pfad der Trauer?2: Die Seele
Das Thema als Frage nach den Vorstellungen und dem Glauben, was nach dem Tode kommt
– Ein kurzer Blick in die Geschichte von 5000 Jahren Jenseitsglauben.
– Wie entsteht Glaube?
– Ein Agnostiker gibt sich die Ehre (Man kann nur das Nichtwissen wissen)
– Kann man mit den Verstorbenen sprechen?3: Der Geist
Das Thema als Frage nach der Individualität
– Narziss und das Bild des Menschen
– Die grosse Spaltung
– Philosophia perennis
– Gnotise heauton (erkenne dich!)  oder die Frage nach dem Selbst
– Von der Erfahrung zur Freiheit vom Wunder zum Staunen

DER TOD UND DIE FRAU
Als die junge Frau ihren Garten bestellte, kam der Tod vorbei und sagte, sie solle sich bitte beeilen, der Frühling sei schon da, und wenn sie nicht bald aussäe, würde sie im Winter vor Hungers sterben. Die junge Frau bedachte die Worte des Todes, stach den Boden um, setzte Kartoffeln, pflanzte Rüben, band die Büsche hoch und füllte den Brunnen. Im Sommer kam der Tod wieder und machte die junge Frau darauf aufmerksam, dass sie jäten solle, sonst würde das Unkraut so überhand nehmen, dass es Im Herbst nur eine magere Ernte gebe. Die Frau riss das Unkraut aus und freute sich an ihren Blumen und am Salat, am keimenden Gemüse und an den Kartoffeln, die tüchtig ins Kraut schossen. Im Herbst kam der Tod und erbat sich Johannisbeeren. Weil sie noch zu sauer waren sagte er der Frau, sie solle die Beeren einmachen, sobald sie so richtig reif wären. Die Frau lächelte und füllte saure Gurken ein, machte Rhabarberkonfitüre und Johannisbeerengelee, erntete die Kartoffeln und las die Nüsse zusammen, sie brachte den Kohl ein und grub Karotten aus. Im Winter kam der Tod und sagte ihre Zeit sei gekommen. Die Frau die inzwischen alt und weise geworden gab dem Tod einen Löffel Johannisbeerengelee. Dann setzten sich die beiden auf die Bank im Garten, assen ein paar getrocknete Pflaumen und sprachen von dem und diesem. Vorbeigehenden hätte es vorkommen können, als wären sie schon lange ein Paar.

Über Linard Bardill:

Linard Bardill beschäftigt sich seit Jahren mit dem orfischen Thema der Sängerkönige der Antike, die neben der Kunst des Gesanges die schamanische Aufgabe der Vermittlung zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten  übernahmen. Er macht  seit Jahren „Bettkantenkonzerte“ in vielen Schweizer Kinderspitälern, begleitet Sterbende in Kliniken und Altersheimen und hat sich intensiv mit der Geschichte der Jenseitsvorstellung der verschiedenen Religionen und Kulturen beschäftigt.

Linard Bardill ist studierter Theologe, hat die Kanzel aber früh mit der Bühne getauscht und sieht sich heute als Sänger in der Tradition der Skalen wie Merlin, Orpheus oder Homer.

„Heute ist das Sterben und der Tod, vor allem aber die Beschäftigung nach dem, was danach kommt oder nicht kommt tabuisiert. Achtzig Prozent des Geldes, das wir von der Krankenversicherung beanspruchen, brauchen wir im letzten Lebensjahr. Wir kennen die „aus moriendi“, die Kunst des Sterbens nicht mehr, und darum liegt auch die „ars vivendi“ die Kunst zu Leben im Argen. Das Todestabu zu entkrampfen und in die Offenheit zu bringen, kann Luftschächte freischaufeln und wirkt vom Tod her klärend und befreiend auf das Jetzt und Heute, auf das Leben.“

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Wenn Sie ein Seminar durchführen möchten, können sie hier eine Anfrage starten

https://www.bardill.ch/html/auftritte/auftritte_konzertanfragen.html



Die seelische Tafelrunde

am — in der Rubrik: Kurse im Atelier Bardill

Schwarmintelligenz und Individuation
Die seelische Tafelrunde 

nächster Kurs  14.6.2019 – 16.6.2019

Freitag 14.06.2019 von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Samstag 15.06. 2019 von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag 16.06. 2019 von 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr

“ Die seelische Tafelrunde ist der spielerische Weg zur integrierten Persönlichkeit. In dieser prozessorientierten Arbeit werden die TeilnehmerInnen dazu ermutigt, auf humorvolle Weise ihren inneren Reichtum zu entdecken und sich selbst lachend anzunehmen. Während herkömmliche Aufstellungstechniken darauf zielen das familiensystemische Feld zu klären, geht es in diesem Kurs darum, erst bei sich selbst Konflikte und Blockaden zu transformieren und mit sich in Einklang zu kommen.
Die Tafelrunde des Königs Arthus steht dabei als Sinnbild für zwölf archetypische Persönlichkeitsanteile, die auf humorvolle Weise (wieder) entdeckt werden.
Dr. Rosina Sonnenschmidt, welche diese Form der interaktiven Integration der eigenen Seelenanteile entwickelte, autorisierte die Kursleiter Sanna Wittwer und Linard Bardill als Tafelrunde Coaches.
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er König und seine Aspekte

Die Tafelrunde ist einfach und effizient. Der Weg zur integrierten Persönlichkeit  eröffnet neue Sichtweisen, ermutigt die Teilnehmer ihren inneren Reichtum zu entdecken und sich selbst neu zu entwerfen. Ob es um junge Menschen geht, die ihre Potenziale optimal für die Selbstverwirklichung nutzen wollen, ob es um einen stressfreien Weg zum Erfolg geht oder ob unerklärbare Hindernisse dem Glücklichsein oder „gesund alt werden“ im Wege stehen – die kleine und große Tafelrunde bringt Klarheit und spürbare Entwicklung.

Link zur Webseite Rosina Sonnenschmidt
: http://www.sonnenschmidt-knauss.de/index.php/inroso-tafelrunde-coach

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as Buch zum Kurs:

 

Bestelllink:
http://www.amazon.de/Tafelrunde-spielerische-Weg-Integrierten-Persönlichkeit/dp/1511788615/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1442906051&sr=1-1&keywords=Tafelrunde

Da die Nachfrage nach Tafelrunden ständig wächst, hat Dr. Rosina Sonnenschmidt begonnen, dafür kompetente Persönlichkeiten, die selber den Gewinn aus der Aufstellungsarbeit gewonnen haben zum InRoSo Tafelrunde-Coach auszubilden.
In der Schweiz sind das:

die Tafelrunde Coaches Sanna Wittwer Linard Bardill

Sanna Wittwer http://www.sannawittwer.ch
Linard Bardill https://www.bardill.ch

Voraussetzungen:

Lust und Freude auf spielerische Begegnungen mit alten und neuen Persönlichkeitsaspekten.
(Die Tafelrunde ist keine Psychotherapie und setzt eine gewisse Stabilität voraus.)

nächster Kurs:

Termine:
Freitag 14.06.2019 von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Samstag 15.06. 2019 von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag 16.06. 2019 von 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr

Kursort:
Atelier Bardill, Scharans https://www.bardill.ch/html/atelier/atelier.html

Kurskosten:
Die Anmeldung gilt nach Einzahlung des Kursgeldes von Fr. 300.- als definitiv und der Kursplatz ist somit gesichert.
Bei Abmeldung bis 30 Tage vor Kursbeginn zahlen wir den vollen Betrag retour; bis 14 Tage vorher noch Fr.150.-
Nachher leider nichts mehr…

Anfragen:

Übernachtungsmöglichkeiten in Scharans und Umgebung:

unterkuenfte:

 

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Kinderspital Bettkantenkonzert in Luzern Sept 15

am September 17, 2015 — in der Rubrik: Zauberbett

http://www.sternschnuppe.ch/aktuell/aktuell-detail/?tx_ttnews%5btt_news%5d=551&cHash=91caa88404370ca1bb1622b8da698d56

 

Unterwegs mit Linard Bardill

Unser Botschafter, der Musiker Linard Bardill, tourt diesen Herbst wieder durch verschiedene Kinderspitäler der Deutschschweiz. Ausgerüstet mit seiner Gitarre, einer farbigen Mütze und einem Lächeln singt er für die Kinder im Spital. Meist an den Betten, manchmal aber auch mitten im Gang. Die Sternschnuppe ermöglicht diese Bettkantenkonzerte seit 2011. Ein Bericht über seinen Besuch im Kinderspital des Luzerner Kantonspitals.

Als Linard Bardill auf der Chirurgie ins erste Zimmer tritt, schaut ihn die kleine Alina erst skeptisch an. Der Musiker nimmt an ihrem Bett Platz und fängt nach einem kurzen Gespräch an zu singen. Unsicher schaut das Mädchen zu seiner Mutter, die an ihrer Seite sitzt. Wann passiert denn sowas, dass man einfach so ein Bettkantenkonzert bekommt? Langsam entspannt sich Alina und nach drei Liedern klatscht gar ihr rosa Plüschtier Applaus.

Der Auftritt hat nur ein paar Minuten gedauert. Schon geht es ins nächste Zimmer. Simona Althaus, Schulleiterin der Patientenschule, hat im Voraus abgeklärt, wo der Sänger willkommen ist und kündigt seinen Besuch jeweils kurz an. Schon wird Bardill von drei kleinen Patienten begrüsst. Die 14-jährige Leona verschlingt gerade ihr fünfzehntes Karl May-Buch und fachsimpelt mit Bardill zwischen zwei Liedern darüber, welches der Bücher das spannendste ist. Derweil hat sich der 3-jährige Erlind hinter seiner Legoburg versteckt. Nur die kleine Sophia sitzt auf dem Schoss ihrer Mutter und staunt den Sänger mit offenem Mund an.

Es geht weiter in ein Bubenzimmer. Drei Jungs liegen in ihren Betten, daneben sitzt ein Elternteil. Zwei weitere Buben treten in der Viertelstunde, in denen Bardill singt, neu ins Spital und dieses  Zimmer ein. Philipp will nichts von Bardills Kinderliedern wissen und drückt weiter auf seiner Playstation rum. Wohl aber Fabiano, im Bett vis-à-vis. Er hängt dem Sänger an den Lippen und wippt mit den Beinen im Takt. Bardill verwickelt seine kleinen Zuhörer immer wieder in kleine Gespräche, erzählt Geschichten und bricht innert Sekunden das Eis. Nur manchmal, sagt er, brauche es etwas länger. Aber ohne ein Lächeln will er nicht wieder gehen.

Auf der Babystation setzt sich der Sternschnuppe-Botschafter in den Gang. Kaum ein paar Minuten sind vergangen, als schon ein paar Kinder in Begleitung ihrer Eltern den Weg zu den Gitarrenklängen gefunden haben. Der 2-jährige Nuran wird im Gitterbett zum Konzert geschoben und blinzelt den Musiker durch die Metallstäbe verzückt an. Obwohl ringsum reger Betrieb herrscht, entsteht für ein paar Momente eine zauberhafte Stimmung.

Einen Nachmittag oder Morgen lang ist Linard Bardill jeweils unterwegs. Er singt in den Spitälern Aarau, Basel, Bern, Chur, Luzern, St. Gallen, Zürich und in der Reha Affoltern. 20 Konzerte ermöglicht die Sternschnuppe dieses Jahr, auf Wunsch der Spitäler werden es nächstes Jahr gar 30 sein. „Diese Konzerte“, sagt Bardill, „sind auch für mich immer wieder ein Erlebnis, selbst wenn ich das schon ein paar Jahre mache. Die Lieder haben hier eine andere Schwingung, das ist nicht einfach Chilbi.“

Ganz im Gegenteil sogar. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot für ein paar Minuten musikalische Inseln im Spitalalltag schaffen können.



Interview im Sonntagsblick 9.8.15

am August 14, 2015 — in der Rubrik: Interview

Int im Sonntags Blick anlässlich dem Besuch im Charity Hospitals für Kinder der Kinderhilfe Bethlehem in Palästina.

Argus KW33 Sonntagsblick II

 



Groki, Was die Welt verbindet, Chöre mit Grosseltern und ihren Enkeln

am August 13, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Der Liedermacher, Geschichtenerzähler, Autor und Musiker Linard Bardill mit seinem neusten Projekt ‚Gschenkti Ziit – Lieder aus drei Generationen’ 

 

Zusammen mit dem Groki-Chor, der aus Grosseltern und ihren Enkelkindern besteht, trägt Linard Bardill alte und neue Lieder vor. Die Kinder werden mit dem alten Liedgut und der damit verbundenen Geschichte der Grosseltern konfrontiert, und die Grosseltern lernen neue Lieder, Rhythmen und Themen der Kinder kennen. Begleitet wird der Chor von einem Trio – und natürlich von Linard Bardill mit seinen Geschichten.

Grosseltern und Enkel lernen und singen mit dem Team von Linard Bardill alte und neue Lieder (GroKis aus aller Welt, auch Wahlenkel mit Wahlgrosseltern willkommen)

Singen ist gesund und macht Spass, singen verbindet.

Ziel ist es: alte und neue Lieder zu lernen,  und – wer Lust hat – mitzukommen auf ein paar Konzerte durch Schweizer Städte mit Linard Bardill und seinen Musikern.

Was es braucht: Zeit für ca 6-8 Proben und ev ein Wochenende im Winterhalbjahr 15/16

Anmeldung bei: buero@bardill.ch

Namaste! Wer hilft mit? Mirupafshim! Miar freuand üs! Sei Salidaus!

 

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Linard Bardill gehört zu den aussergewöhnlichsten und erfolgreichsten Persönlichkeiten der Schweizer Kleinkunst-Szene. Er erhielt 1989 den deutschen Kleinkunstpreis und den Salzburger Stier. 1997 erschien seine erste Kinder-CD «Luege, was der Mond so macht». Sie wurde mit Platin ausgezeichnet. Mit verschiedenen Orchestern entwickelte Bardill seine eigene Art, klassische Musik Kindern nahe zu bringen. Bardill spielt mit Grössen wierPippo Pollina, Wladimir Ashkenazi, Mich Gerbe, Max Lässer und vielen mehr zusammen. Mit dem Singspiel „nid so schnell, Wilhlem Tell“  hat er eine kritisch integrative „Eidgenossenschaft für Anfänger“ geschaffen, die in ihrer Art einmalig ist und schon über 120 Mal aufgeführt wurde.

 



Millistrade Artikel

am Juni 18, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Artikel in der BZ über Millistrade

Uraufführung 20 Juni 2015 1630 Casino basel mit dem Sinfonieorchester Basel vier Sängerinnen der Mädchenkantorei Basel, Natasha Secrist als Carol und Linard bardill als Erzähler

E-Paper-Ausgabe_bz Basel_Montag, 15 Juni 2015



Newsletter

am Mai 13, 2015 — in der Rubrik: Newsletter

Liebe Freunde,

Der Sommer rückt näher. Doch Frau Maien verströmt noch verstörend ihre Blüten und Düfte.
Komme eben aus Palästina zurück. Dort habe ich für die Kinderhilfe Bethlehem von Luzern  im Babyhospital für Kinder und Mütter von Zimmer zu Zimmer gesungen. Eindrücklich und Herz ergreifend, wie die Mütter 24 Stunden bei ihren Kindern sind. Den Konflikt im nahen Osten konnten wir mit Händen greifen. Ihn ins Herz zu nehmen und in uns selbst zu versöhnen, statt Stellung und Partei zu beziehen, schien uns das einzig Mögliche, auch wenn es noch so schwer ist.
Nun ich würde euch gern alle zu unserem Frühlingsfest am 29. und 30 Mai einladen. Es gibt Bilder unbekannter Künstler, jenseits des kapitalistischen Bildermarktes, die ich in den letzten Jahren in Brockenstuben, auf Ricardo oder auf dem Flohmarkt erstanden habe, mit dem einzigen Kriterium, dass sie mir gefallen. Am Freitagabend 29. geben wir das voräufig letzte Konzert mit der Scharanser Tubeschlagbänd und am Samstag 30. treten meine alten Weggefährten Mich Gerber mit seinem kosmischen Kontrabass und der Singer Songwriter Peter Finc je eine Stunde mit ihrem Programm audf. Dieses Jahr gibt es zum 1. Mal am Samstag um 16’00 uhr ein Kinderkonzert .
Karten (Einzelkarte 30.-, Kinderkonzert 10.- Festivalpass 50.-)  unter:
buero@bardill oder 081 655 22 91
Besonders ans Herz legen möchte ich euch die Uraufführung unseres neuen Singspieles „Millistrade“ von Marius Felix Lange und mir mit dem Sinfonieorchester Basel vom 20. Juni 2015 16’30 im Casino Basel. Mit auf der Bühne: 5 junge Gesangstalente, vier von der Mädchenkantorei Basel und Natasche Secrist, die auch die Rolle der Carol für die gleichnamige Cd einsingen wird.
Dann Openair Premiere vun „Hans im Glück“ mit dem Santé String Quartett und Leo Bahmann an der Tuba. (Musik und Arrangement meiner Lieder: Domenic Janett
Hans ist einfach unglaublich. Je weniger er hat umso glücklicher wird er …
31. Mai in Zofingen und dann an 10 Openairs in der ganzen Schweiz!
Tourplan und weitere Konzerte:
Ich freue mich auf euch!!!
Herzlich Linard BardillWenn der Magen
sich zusammenzieht
weil ich die
Kräfte nicht
aushalte
die ums mich sind
in mich dringen
und meine Gedärme zerwühlen
dann gebe ich gern
meinem Eslel etwas zu knabbern
ein Rüebli
eine Sauerampfer
oder ich streichle seine Ohren
das mag er
brrrr
gut ausmatmen
Friede und Schönheit
Wahrheit und Güte
Ach wenn ich meinen Esel nicht hätte
ich müsste alles selber machen …



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Frühlingsfest 29.30.Mai /Atelier Bardill Scharans

am April 28, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles

Früˆhlingsfest Plakat korr Früˆhlingsfest Plakat korr

 

Wie jedes Jahr feiern wir den Frühling! Diese Jahr beginnen wir Freitagabend 29.MAi um 19’00 Uhr mit einer Ausstellung mit Portraits und Landschaften unbekannter Künstler. So oft interessiert nur die Kunst, welche berühmt oder teuer oder in Mode ist. Ich habe während Jahren Kunst, die mir gefällt in Brockenstuben, auf Ricardo und Flohmärkten gesammelt, ohne Rücksicht auf Unterschriften und Kunstmarkt. Gerne zeige ich euch meine liebsten Bilder. Kurz werde ich erklären, warum mich die Kunst jenseits von Kapitalanlage und Wertvermehrung fast mehr interessiert als die so genannte etablierte Kunst der kommerziellen Galerien.

Nach der Vernissage spielen wir mit der Tubeschlagbänd unser Liederprogramm, „Scharans“ if you make it there, das seit knapp einm Jahr auf Tour ist.

Am Samstag 30. Mai  ist Zeit und Raum für die Kinder. „I singe vo der Sunne“! featuring Doppelhaus und Beltrametti.

Am Abend 20’00 Uhr spielt der Musikmagier und Freund Mich Gerber mit seinem wunderbaren Kontrabass. Mit ihm war ich 2 Jahre auf „Labyrinth“ – Tour gemeinsam mit dem Guitarero Max Lässer. Mich ist ein Pionier auf dem geloopten, gezupften und gestrichenen Kontrabass. Seine Cd „Mystery Bay“ war wegweisend für eine ganze Musikepoche.

Um 2130 spielt Peter Find, auch ein Freund mit dem ich mehrere 100 Konzerte  für Kinder und Erwachsene gegeben habe. groovy Singer Songwriter“ mit dem Programm „You’r on my mind“ and „it’s just a bad hair day“

Anschliessend: Zusammensein mit Gesprächen Suppe und Singen, Seelenbalsam und Saperlott.

Wir freuen uns auf euer Kommen!