Linard Bardill´s Inhalte: Aktuelles - Artikel - Interviews - Wichtige Dokumente - Newsletter
 

Kleiner Buddha in St Gallen

am November 6, 2012 — in der Rubrik: Artikel,Der Kleine Buddha

Kleiner Buddha St. Galler Tagblatt



Linard Bardill bei Aeschbacher

am Oktober 23, 2012 — in der Rubrik: Der Kleine Buddha,Interview

Aeschbacher vom 18.10.2012



Tagi Premierenkritik vom neuen Progerammm „der kli Buddha“

am September 21, 2012 — in der Rubrik: Artikel,Der Kleine Buddha

Linard Bardill führt in die Welt des kleinen Buddha ein Zürich, Miller’s – Erst ist man sich nicht ganz sicher, wo das hinführen soll an diesem Abend: Da ist in einem ersten Lied davon die Rede, dass der Sänger der eigenen Nase folgt, genau wie der Rest der Menschheit auch. Dann wird gejodelt. Und wenig später, nachdem der Bündner Liedermacher Linard Bardill den kleinen Buddha eingeführt hat, der dem Abend und einem Buch voller Geschichten, Lieder und Gedichte den Namen gibt, geht es plötzlich in einer abgeänderten Version des Schweizer Pophits «Campari Soda» um Latte macchiato.
Mit der Zeit aber gewinnt die Darbietung an Charme und Stringenz. Die Welt des kleinen Buddha – Bardills Spitzname für seinen 9-jährigen Sohn – erschliesst sich allmählich auch der Zuhörerschaft. Bardill wird zum Geschichtenerzähler, zum Kolporteur. Zu einem, der gar nichtviel dazuaddieren und verklamauken muss. Und zwischen den Geschichten und Liedern vom knatschigen Abendessen, das die Tochter als «Zauberin» von neuem beginnen lässt, nur damit der kleine Buddha es mit einem «Simsibim!» abermals startet, manifestiert sich gelebtes Leben in vielen Schattierungen. Der Unterton, man ahnt es schon, ist dann doch auch ernst: Der kleine Bud dha, «letzter Sargnagel» für Bardills «gestresstes Weltverbesserungshirn», leidet an Trisomie 21. Wobei das Wort «leiden» falsch gewählt ist. Er eröffnet dem Sänger und Erzähler, der auf der Bühne vom genialen Sidekick Bruno Brandenberger am Kontrabass ergänzt wird – gemeinsam trällern und zupfen sie melodieverliebt und werfen sich bedeutungsvolle, genau getimte Blicke zu -, eine neue, entschleunigte Weltsicht. Eine, die auch auf das Publikum übergeht.
Adrian Schräder
Wiederholung am 4. Oktober.



Reaktion auf Premiere

am — in der Rubrik: Aktuelles,Der Kleine Buddha

Der Tagesanzeiger schreibt

„Der kleine Buddha“ eröffnet dem Sänger und Erzähler Linard  Bardill, der auf der Bühne vom genialen Sidekick Bruno Brandenberger am Kontrabass ergänzt wird  eine neue, entschleunigte Weltsicht. Eine, die auch auf das Publikum übergeht.  



Coopzeitung der Titel!

am September 11, 2012 — in der Rubrik: Artikel,Der Kleine Buddha

Die Coopzeitung hat drei verschiedene Artikel zum Thema: Wer ist hier eigentlich anders?“ Leben mit einem so genannt behinderten Menschen veröffentlicht. Mich freut es sehr, dass der kleine Buddha Anlass zu so viel Gedanken und Überlegungen ist.
Lesen sie hier: 
Argus KW36 Coopzeitung IV
 
Der Kommentar des Chefredaktors Matthias Zehnder, dem ich an dieser stelle herzlich danken möchte. 
Argus KW36 Coop Zeitung II
 
Die Kolumne zum Thema: 
Argus KW36 Coop Zeitung III
 


Aufruf

am August 23, 2012 — in der Rubrik: Aktuelles,Der Kleine Buddha

Die neuste medizintechnischen Errungenschaft, mit deren Hilfe ab der 12. Schwangerschaftswoche im Bluttest pränatal festgestellt werden kann, ob ein Kind mit Downsyndrom geboren werden will, halten wir für zwiespältig und lebensfeindlich.
Die Vorstellung, Kinder mit Downsyndrom seinen behindert oder krank lehnen wir ab. Vielmehr weist der voraussichtlich bald flächendeckend eingesetzte Diagnostik – Test auf eine Behinderung des Denkens in unserer Gesellschaft hin.
Als Eltern und Bekannte von Kindern mit Down Syndrom erfahren wir diese Kinder nicht als behindert, sondern als als vollkommen und ganz. Es fehlt ihnen primär nichts. Im Gegenteil. Sie werden uns zu Lehrern und Vorbildern in stets wechselnden Bezügen. Sie sind bei aller Herausforderung eine tiefe Bereicherung unserer Familien und unseres Lebens.
Weil wir um die Trauer wissen, die eine Abtreibung hinterlassen kann, setzen wir uns ein, dass Eltern mit den etwas anderen Kindern von Anfang an kompetent beraten und unterstützt werden.
Die Möglichkeit eine ganze Spezies Mensch durch Euthanasie auszuschalten, erinnert uns an finstere Zeiten und als Zukunftsvision ist sie ein Alptraum. Der der Anfang einer „schönen neuen Welt“, die uns in keiner Weise erstrebenswert erscheint.
Linard Bardill