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Alpenschutz ja 2. Röhre Nein

am Februar 18, 2016 — in der Rubrik: Aktuelles

Ich bin Erstunterzeichner der Alpeninitiative. Das war eine grosse Sache. Der Landamma tanzte in Altdorf vor Freude über die gewonnene Initiative auf dem Dorfplatz. Dann wurde die NEAT gebaut. Ca 24 Milliarden hat sie gekostet. Damit die Brummis auf die Schiene kommen! Jetzt will der Bundesrat und das Parlament am Gotthard einen weiteren Strassentunnel durchdrücken. Frau Leuthard weibelt für die Röhre als ob es um Sein oder Nichtsein des Durchgangsverkehrs durch die Alpen ginge. Ich kann das nicht verstehen. Es ist wie wenn man auf dem Weg zur Trauung noch schnell eine andere Frau küsst. Wir wollen doch die Umlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene.
Die Reparatur der bestehenden Tunnelröhre kann man ganz ohne den von den Befürwortern heraufbeschworenen Verkehrskollaps bewältigen. Denn auch Autos kann man durch die NEAT transportieren. wenn nötig 2-stöckig wie im Eurotunnel. Alles machbar und für sehr viel weniger Geld.
Und noch etwas. Bis 2035 werden unsere Autos alleine fahren. Computer gestützt, ob wir es wollen oder nicht, das ist die Zukunft. Weniger Unfälle, weniger Abstände, exaktere Fahrweise. Die Stressen werden viel dichter befahrbar sein als heute. 1 Röhre reicht.
Frage: würden sie ihr Geld in eine Handwebstuhlproduktion investieren, wenn sie wüssten, dass gerade der mechanischen Webstuhl erfunden worden ist?

Alpenschutz und Vernunft sagen ganze klar:

2. Gotthart Röhre Nein!



Kurz vor einem Weltkrieg?

am Oktober 9, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

In einem Besorgnis erregenden Artikel von 20 Minuten.ch

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Putin-nimmt-ein-naechstes-Ziel-ins-Visier—die-Nato-11413795

zitiert das Gratisblatt den Artikel einer Washingtoner Online – Zeitung, nach welchem Putin in den nächsten 16 Monaten Osteuropa und Syrien so destabilisieren werde, dass die Nato sowohl in Syrien wie in der Ukraine eine ungeheure Schlappe einzustecken hätte. «Die Nato wäre entlarvt als ein Bund ohne Schwert. Und Millionen von Osteuropäern kämen unter die Fuchtel von Wladimir Putin.» zitiert 20 Minuten den Autor Matthew Continetti von «Washington Beacon».

Der Syrienkonflikt, in dem die Russen überraschend eingegriffen haben, könnte zum Ausgang eines noch viel weiteren, sprich weltweiten Krieges werden. Die „Ostfront“, sprich Ukrainekonflikt,  würde somit auf Grund des russischen Syrieneinsatzes zur Nagelprobe für die Nato, die sich zwischen Krieg gegen Russland oder Verrat an seinen Verbündeten im Osten entscheiden müsste.  Es wird ganz offen Angst vor einem Weltkrieg gemacht.
Fastkollisionen von Amerikanischen und Russischen Militärflugzeugen und eine de facto nicht mehr durchsetzbare Flugverbotszone in Syrien seien die untrüglichen Indizien für die definitive Rückkehr Russlands zum politischen global Player Wobei das Wort Player etwas gar sportlich tönt. Es erinnert an den 1. WK als der deutsche Kronprinz mit dem Tennisschläger in der Hand  seine Mann mit  einem herzhaften „immer feste druff“ in das grosse Menschenschlachten  schickte.
Nachdem Gorbatschew (immer noch der meist gehasste Mann in Russland)  und Jelzin Russland an fremde Mächten verkauft habe, werde Putin nun Russland zurück zur Macht führen, heisst es in der russischen Propaganda.
Mit im Boot der Machthungrigen: Saudi-Arabien mit seinem Krieg gegen Jemen und der Drohkulisse gegen Iran und der Iran selbst, der in seinem Einflussgebiet schiitische Kräfte aufbaut und unterstützt mit dem Ziel einer schiitischen Machterweiterung. Dazu kommt Israel. Kriegserfahren und gewillt seine kleine Existenz bis zum letzten Blutstropfen zu verteidigen. Ein möglicher dritter Weltkrieg liegt in der Luft. Die Angst vor ihm wird schon in den sonst doch eher harmlosen einheimischen Gratispostillen wie 20 Minuten heraufbeschworen und geschürt.
Will man uns klar machen, dass wir bald Dinge zu akzeptieren haben, die wir uns noch vor kurzem nicht hätten vorstellen können?
Präsident Recep Tayyip Erdogan erinnerte jüngst in Brüssel an das gegenseitige Hilfsversprechen der Mitgliedsländer, als er sagte: «Ein Angriff auf die Türkei ist ein Angriff auf die Nato.»

Mir kommt es vor, als ob wir auf einen grossen Krieg vorbereitet würden. Oder zumindest auf einer gewaltige Machtverschiebung in der Welt mit unvorstellbaren Opfern und Verlierern. Die Flüchtlinge sind nur der physische Beweis dafür. Auch Europa kommt nicht darum  herum zu begreifen, dass es zum Spielball von Mächten geworden ist, die es längst nicht mehr zu kontrollieren weiss. Die Engländer haben auf Seiten der Amerikaner dem Irak die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen zerstört (die Schätzung der Toten Im Irak geht von 100’000 bis zu einer Million), die Franzosen haben siegestrunken Gadhafi niedergebombt. Die Deutschen haben lauthals ihre Interessen am Hindukusch verteidigt. Heute verteidigen sie gar nichts mehr. Und in kurzer Zeit werden sie sich aufreiben mit der Frage, wie man die Flüchtlingsströme stoppen kann und wie man die Aufgenommenen wieder los wird. Welche Mächte sind an diesem Krieg interessiert? Wer ist der Gewinner? Wenn zwei sich den Schädel einschlagen, gibt es immer einen lachenden Dritten. Aber hier schlagen sich bald 3, 4, 5 gegenseitig die Schädel ein –  mit so genannten Kollateralschaden von Millionen Toten und Flüchtlingen und mit der Zerstörung von Städten, Kulturen, und ziviler Errungenschaften. Wer soll da der lachende 3. 4. oder 5. sein. Die Globalisten, wie einige Verschwörungsgewisse meinen, die Bilderberger, die Freimaurer?
Was ich sicher weiss: Im Krieg sind die Menschen, die einfach nur leben , ihre Kinder grossziehen, mal Ferien am Meer oder in den Bergen machen wollen, also wohl 99% aller Menschen, die keine Ambitionen auf Weltherrschaft haben und die niemandem ihren Willen aufzuzwingen wollen, diese Menschen sind im Krieg immer unter den Verlierern.
Ich lasse mir die Hoffnung, dass Frieden möglich ist, nicht nehmen. Und bete für ihn. Jesus sagt: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch“. Buddha sagt: „Wie wunderbar, alle Wesen ganz und vollkommen von Anbeginn“. Diesem Geheimnis nachzuspüren halte ich für lohnenswerter als mich von der Angst verwirren und versteinern zu lassen. Ich weiss, das ist wenig. Aber es ist immer noch mehr als in den Chor derer einzustimmen, die sich mit dem Irrsinn abgefunden oder gar arrangiert haben.
Scharans am 9. Oktober 2015
Linard Bardill

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Putin-nimmt-ein-naechstes-Ziel-ins-Visier—die-Nato-11413795

 



Uraufführung vom Schellenursli Film in Chur

am Oktober 5, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

In der Beilage zum Sonntagsblick letzten Sonntag:



Michaels Streittag

am September 29, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Guten Morgen,
Leute heute ist Michaels Streittag. Er schmeisst den Drachen aus dem Himmel auf die Erde und das ist für die Erde eine gröbere Herausforderung. Die haben zwar den Himmel gesäubert von diesem Unvieh. Aber nun müssen wir ran. Ritter Georg hat sein Schwert gelockert und ist im Anritt auf die Höhle. Wir im Westen sind gewohnt gegen das Böse zu kämpfen. Georg siegt schliesslich mit Hilfe des Lichtschwertes von Michael und dem guten Rat des Einsiedlers, der um den Segen bittet. Im Osten bekämpfen sie das Böse nicht. Sie lösen es einfach auf, in dem sie die Polarität in sich auflösen. Buddha soll bei seiner Erleuchtung gesagt haben: Wie wunderbar, alle Wesen ganz und vollkommen! Seit seiner Erleuchtung versuchen die Mönche und Gläubigen herauszufinden, wie er das wohl gemeint haben könnte. Oder sie haben sich auf den Weg gemacht, selbst zu dieser Erkenntnis zu kommen. Jesus sagt: das Reich Gottes ist mitten unter euch. Ob das etwa in die gleiche Richtung geht? Ist das Reich Gottes auch in Syrien, oder bei der Führung des IS oder bei Herrn Holland, der jetzt auch noch schnell ein wenig herumbombardieren tut, damit man ihn am Ende der Kästelte nicht vergisst. Kommt man in die Welt, ist mit der Auflösung der Dualität schlecht Kirschen essen. Da muss man nicht bis Syrien! Herr Ziegler, der nach nach 12 Jahren Erfahrung als Nationalrat, das Schweizer Parlament als eine reine Alibiübung einer Scheindemokratie, in der vor allem die Banken und Grosskonzerne das Sagen haben, ein Land wo die Multis, Banken-, Chemie-, Lebensmittel- Rohstoffgiganten mit Hilfe von gewählten sog Volksvertretern, die aber vor allem Lobbyisten sind, die Geschicke des Landes leiten. Soll man nun gegen diese unheilige Allianz von Medienkaspern und Finanzolligarchen kämpfen wie Michael, oder soll man das Licht suchen und retten, heimholen, was nicht verdorben ist, wie es die frühen Gnostiker raten. Und was ist mit mir, der ich auch mehr habe, als ich wirklich brauche. Sollte ich alles den Armen verschenken bevor ich überhaupt meine Stimme erhebe? Oder ist gerade der Versuch die Welt verbessern zu wollen zum Scheitern verurteilt, weil die Welt eben nicht verbessert sondern nur überwunden werden kann, und somit jede Liebesmüh um Gerechtigkeit und Frieden umsonst. Michaelsfragen! Ich wünsche allen einen streitbaren friedlichen Tag.


Merkel will mit Assad sprechen

am September 24, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Endlich! Frau Merkel will mit Assat sprechen
http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-merkel-will-gespraeche-mit-assad-a-1054471.html
Eine westliche Geste der Deeskalation! Ob das zum Ziel führt, weiss keiner. Aber die Angst, dass Putin das Chaos in Syrien und damit die Flüchtlingsmisere noch vergrössert, bringt nun Merkel auf die erstmalige Idee über den Syrienkrieg mit Worten statt mit Waffen zu sprechen. Bisher ist Assat – wie Gadhafi oder Saddam – einfach als Teufel dargestellt worden. MitTeufeln kann man nicht reden. Dabei ist einzig das Gespräch die Möglichkeit, anders als mit Waffen zu sprechen. Eventuell müsste jetzt auch eine etwas andere Rede über den Diktator gewagt werden. Dabei geht es nicht darum seine Kriegsverbrechen zu verharmlosen. Aber es geht um die Frage, wie ist es zum Syrienkonflikt gekommen. Wer hatte Interesse an ihm und warum musste Assat so reagieren, wie er reagiert hat. Daniele Ganser tut dies seit Anfang des Krieges. Es lohnt sich, ihn einmal genauer zu Wort kommen zu lassen.

Ob nun dieser von vielen Friedensinspirierten erhoffte runde Tisch zum Frieden oder nur zum gemeinsamen noch verrückteren Krieg gegen den IS führt, weiss niemand. Immerhin ist ein Ansatz zur (partiellen) Verständigung ein möglicher Anfang, die Kriegsspirale für einen Augenblick anzuhalten.
ich wünsche der Kanzlerin viel Glück!



Friedensstrategien und Krisenmanagement

am September 21, 2015 — in der Rubrik: Aktuelles,Artikel

Der ungarische Ministerpräsiodent Orban antwortete auf die Frage des Tagesanzeigers, was man denn gegen die Flüchtlingskrise tun könne: „Vor allem, keine Staaten mehr zerstören.“ Auch Frau Wagenknecht von der deutschen Linken sagt Ähnliches. Nun, die Linken und die Rechten sind nicht beliebt. Orban wird als Hardliner und Ultrarechter beschimpft und Wagenknecht bekommt nicht allzu viel Raum in den deutschen Mainstream Medien. Andere, die kritisch sind und andere Erklärungen für die Krise formulieren, werden nicht beachtet oder als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.
Meine Gedanken zu den Flüchtlingen sind:

Europa bekommt nun die Quittung auf die Agression, die sie gegen die Diktatoren im Nahen Osten (Saddam Hussein, Assad, Gaddhafi), gegen Al Quaid, und neuerdings gegen den islamischen Staat gezeigt haben. (Organisationen übrigens, welche die Amerikaner tatkräftig mit aufgebaut haben). Die Bejubelung und Unterstützung des arabischen Frühlings war nur der Anfang des (bewussten?) Irrtums. Leider ist der Hauptagressor Amerika im Hintergrund und weit davon entfernt, die Verantwortung für das totale Chaos zu übernehmen. Amerika hat nach 9.11 den Krieg gegen den Terror ausgerufen, die Europäer sind ihm (mit Ausnahme der Deutschen gegen Irak) mehr oder weniger kritiklos gefolgt.
Europa ist beschädigt und Europa ist beschäftigt!

Europa hat mitgemischt vor allem in Libyen aber auch in Afghanistan und Syrien. Daher ist die Flüchtlingskrise auch hausgemacht. Europa hat als Vasall der Amerikaner den ganzen arabischen Halbmond so destabilisiert und ins Chaos gestürzt, dass die Flüchtlingsströme die logische Folge dieser falschen, aggressiven, arrogante, eurozentrischen und vor allem dummen Politik sind.

Aber Europa wird niemals den ganzen Flüchtlingsstrom bewältigen können. Irgendwann wird der europäische Zaun wieder aufgerichtet, nicht nur in Ungarn. Nach 10 Millionen, nach 20 Millionenoder nach 100Millionen? Es ist nicht möglich, alle Menschen aufzunehmen, die sich nach einem besseren Leben sehnen oder die Opfer der Kriege sind. Noch einmal: Alles Kriege, die durch die USA, die Briten, die Franzosen und übrigen Europäer vom Zaun gebrochen worden sind. Der Westen hat nichts anderes verdient als diese Flüchtlingswelle. Nun müssen wir damit fertig werden.
Es geht nicht, dass wir die Flüchtlinge im Meer ertrinken lassen. Wir werden aber auch nie alle aufnehmen können. Neben der Bewältigung der humanitären Katastrophe durch eine zeitlich begrenzte Aufnahme brauchen wir – viel entscheidender – neue Konzepte, die dafür sorgen, dass Flüchtlinge in den Nachbarstaaten überleben können und die es verhindert, dass noch mehr Menschen fliehen müssen. Werden die Kriege nämlich in Syrien, Irak, Lybien, Jemen weiter eskalieren, sind neue Flüchtlingsströme die logische Folge.

Darum braucht es endlich neue Strategien!

Die einzige adäquate Lösung: Wir müssen die Länder in der Umgebung der Kriegsherde in ihren Bemühungen um die Flüchtlinge unterstützen (Türkei, Jordanien etc). Wir müssen mithelfen, dass die Menschen wieder wieder zum Dialog und zu Verhandlungen zurückfinden: Nur Frieden verhindert die Flüchtlingsströme.Das bedeutet auch:  Keine Waffen mehr in die Krisengebieten zu liefern, denn mit Waffen kann man nur weiter Krieg säen. Es braucht einen moralischen und politischen Aufstand gegen die Kriegstreiber und – gewinnler. Die Medien und Parlamente müssen die Friedensbereiten unterstützen statt immer neue Feindbilder aufzubauen und dann zu bekämpfen!
Das wäre auch der Beitrag der Schweiz. Wir könnten uns  diplomatisch um Frieden im nahen Osten bemühen. Wir haben Erfahrung und sind neutral. Dazu: Wir brauchen in Europa Medien, welche die wahren Hintergründe der Krise aufzeigen, Orte wo öffentlich überdies Möglichkeit nachgedacht wird, wie Frieden geschaffen werden könnte. Es gibt in der Schweiz dazu gute Ansätze: zB bei Daniele Ganser, Friedensforscher aus Basel, www.danieleganser.ch. Leider beschränken sich viele Friedensorganisationen nur darauf, auf das Flüchtlingselend aufmerksam zu machen. Das ist aber – wie beschrieben – nur die eine Seite.

Ein neues Denken wird ein neues Handeln bewerkstelligen.
Diesem Denken, dieser Strategie muss der Bundesrat verpflichtet werden. Das sollte das Thema der im Oktober stattfindenden Wahlen sein! Ich wähle Parlamentarier, die sich für eine diesbezüglich neue Strategie einsetzen! Leider habe ich noch wenig Kandidaten gehört, die dazu überhaupt Stellung bezogen oder gar eine Strategie formuliert haben. Geben wir nicht auf, Strecken wir nicht die Köpfe in den Sand, formulieren wir die Gegenposition. Frieden ohne Waffen!



Sterben für Anfänger 10./11. Nov 2018

am — in der Rubrik: Kurse im Atelier Bardill

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Tagung mit Linard Bardill und weiteren Referenten.
In einer Welt, in der die Bezüge immer weniger gesellschaftstiftend sind, ist jeder einzelne von uns gefordert, für sich Sinn und Ziel seines Lebens zu suchen und zu formulieren. Dabei spielt die Endlichkeit unseres Lebens eine entscheidende Rolle. „Sterben für Anfänger“ steckt Horizonte ab, schaufelt Luftschächte frei, bietet Hand zum gemeinsamen Nachdenken über
WERDEN SEIN VERGEHEN.

 

Termine für 2018
10./11. November 2018,  4. Tagung zum Thema Wahrnehmung der Endlichkeit

„Seit 3 Jahren führe ich mit Freunden, externen Fachleuten und Referenten den Kurs  „Sterben für Anfänger“ durch. Das grosse Erlebnis dabei war für mich die Gemeinschaft. Gemeinschaft im Singen und Ringen, im Üben und Zweifeln, im Lachen und Tanzen, im Meditieren und Diskutieren.“

– Was bedeutet wahr – nehmen im Bezug auf werden sein vergehen?
– Ist die Welt absolut oder nur das, was wir in ihr sehen?
– Kann man sterben lernen und wenn ja wie?
– Was ankert uns ins Lebe? 
 Wie lösen wir Anker, die uns hindern?
– Der Unterschied von Wirklichkeit und Realität
– Die Erfahrung des Eins Seins
– Das Buch des Lebens
– Das Paradies, das wir selber sind

Voraussetzung für die Wochenendseminare: Offener Geist, Bereitschaft, sich ins Gespräch zu bringen, Freude am Fabulieren und Zulassen seiner eigenen inneren und äusseren Realität/Wirklichkeit.

Nächste Daten:
10./11. November 2018 ab 14’00 Uhr

Kursort:
Atelier Bardill, Scharans http://www.bardill.ch/html/atelier/atelier.html

Kurskosten:
Die Anmeldung für die Wochenendseminare gilt nach Einzahlung des Kursgeldes von Fr. 300.- als definitiv und der Kursplatz ist somit gesichert.
Bei Abmeldung bis 30 Tage vor Kursbeginn zahlen wir den vollen Betrag retour; bis 14 Tage vorher noch Fr.150.- (bzw Fr. 250.- für die Schulung)
Nachher leider nichts mehr…

Für Fragen oder Anliegen :
buero@bardill.ch, Benita Nau, 081‘655‘22’91

direkte Anmeldung

Liste für Übernachtungsmöglichkeiten im Raume Scharans/Domleschg
(bitte selber organisieren):
unterkuenfte Scharans und Umgebung

Presse:
Sterben für Anfänger oder die Kunst am Leben zu bleiben

 Im Laufe der letzten 3 Veranstaltungen haben sich folgende Schwerpunkte gezeigt: 1: Der Körper
Das Thema Sterben von seiner ganz irdischen Seite:
– Wie mache ich mein Testament, Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag,    Generalvollmacht
– Der Prozess des Sterbens, Palliativcare
– begleiteter Suizid, Sterbefasten,
– Meine Beerdigung
– Der Pfad der Trauer?2: Die Seele
Das Thema als Frage nach den Vorstellungen und dem Glauben, was nach dem Tode kommt
– Ein kurzer Blick in die Geschichte von 5000 Jahren Jenseitsglauben.
– Wie entsteht Glaube?
– Ein Agnostiker gibt sich die Ehre (Man kann nur das Nichtwissen wissen)
– Kann man mit den Verstorbenen sprechen?3: Der Geist
Das Thema als Frage nach der Individualität
– Narziss und das Bild des Menschen
– Die grosse Spaltung
– Philosophia perennis
– Gnotise heauton (erkenne dich!)  oder die Frage nach dem Selbst
– Von der Erfahrung zur Freiheit vom Wunder zum Staunen

DER TOD UND DIE FRAU
Als die junge Frau ihren Garten bestellte, kam der Tod vorbei und sagte, sie solle sich bitte beeilen, der Frühling sei schon da, und wenn sie nicht bald aussäe, würde sie im Winter vor Hungers sterben. Die junge Frau bedachte die Worte des Todes, stach den Boden um, setzte Kartoffeln, pflanzte Rüben, band die Büsche hoch und füllte den Brunnen. Im Sommer kam der Tod wieder und machte die junge Frau darauf aufmerksam, dass sie jäten solle, sonst würde das Unkraut so überhand nehmen, dass es Im Herbst nur eine magere Ernte gebe. Die Frau riss das Unkraut aus und freute sich an ihren Blumen und am Salat, am keimenden Gemüse und an den Kartoffeln, die tüchtig ins Kraut schossen. Im Herbst kam der Tod und erbat sich Johannisbeeren. Weil sie noch zu sauer waren sagte er der Frau, sie solle die Beeren einmachen, sobald sie so richtig reif wären. Die Frau lächelte und füllte saure Gurken ein, machte Rhabarberkonfitüre und Johannisbeerengelee, erntete die Kartoffeln und las die Nüsse zusammen, sie brachte den Kohl ein und grub Karotten aus. Im Winter kam der Tod und sagte ihre Zeit sei gekommen. Die Frau die inzwischen alt und weise geworden gab dem Tod einen Löffel Johannisbeerengelee. Dann setzten sich die beiden auf die Bank im Garten, assen ein paar getrocknete Pflaumen und sprachen von dem und diesem. Vorbeigehenden hätte es vorkommen können, als wären sie schon lange ein Paar.

Über Linard Bardill:

Linard Bardill beschäftigt sich seit Jahren mit dem orfischen Thema der Sängerkönige der Antike, die neben der Kunst des Gesanges die schamanische Aufgabe der Vermittlung zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten  übernahmen. Er macht  seit Jahren „Bettkantenkonzerte“ in vielen Schweizer Kinderspitälern, begleitet Sterbende in Kliniken und Altersheimen und hat sich intensiv mit der Geschichte der Jenseitsvorstellung der verschiedenen Religionen und Kulturen beschäftigt.

Linard Bardill ist studierter Theologe, hat die Kanzel aber früh mit der Bühne getauscht und sieht sich heute als Sänger in der Tradition der Skalen wie Merlin, Orpheus oder Homer.

„Heute ist das Sterben und der Tod, vor allem aber die Beschäftigung nach dem, was danach kommt oder nicht kommt tabuisiert. Achtzig Prozent des Geldes, das wir von der Krankenversicherung beanspruchen, brauchen wir im letzten Lebensjahr. Wir kennen die „aus moriendi“, die Kunst des Sterbens nicht mehr, und darum liegt auch die „ars vivendi“ die Kunst zu Leben im Argen. Das Todestabu zu entkrampfen und in die Offenheit zu bringen, kann Luftschächte freischaufeln und wirkt vom Tod her klärend und befreiend auf das Jetzt und Heute, auf das Leben.“

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Wenn Sie ein Seminar durchführen möchten, können sie hier eine Anfrage starten

http://www.bardill.ch/html/auftritte/auftritte_konzertanfragen.html



Die seelische Tafelrunde

am — in der Rubrik: Kurse im Atelier Bardill

Schwarmintelligenz und Individuation
Die seelische Tafelrunde 

nächster Kurs  auf Anfrage

 

„Die seelische Tafelrunde“ ist der spielerische Weg zur integrierten Persönlichkeit. In dieser prozessorientierten Arbeit werden die TeilnehmerInnen dazu ermutigt, auf humorvolle Weise ihren inneren Reichtum zu entdecken und sich selbst lachend anzunehmen. Während herkömmliche Aufstellungstechniken darauf zielen das familiensystemische Feld zu klären, geht es in diesem Kurs darum, erst bei sich selbst Konflikte und Blockaden zu transformieren und mit sich in Einklang zu kommen.
Die Tafelrunde des Königs Arthus steht dabei als Sinnbild für zwölf archetypische Persönlichkeitsanteile, die auf humorvolle Weise (wieder) entdeckt werden.
Dr. Rosina Sonnenschmidt, welche diese Form der interaktiven Integration der eigenen Seelenanteile entwickelte, autorisierte die Kursleiter Sanna Wittwer und Linard Bardill als Tafelrunde Coaches.
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er König und seine Aspekte

Die Tafelrunde ist einfach und effizient. Der Weg zur integrierten Persönlichkeit  eröffnet neue Sichtweisen, ermutigt die Teilnehmer ihren inneren Reichtum zu entdecken und sich selbst neu zu entwerfen. Ob es um junge Menschen geht, die ihre Potenziale optimal für die Selbstverwirklichung nutzen wollen, ob es um einen stressfreien Weg zum Erfolg geht oder ob unerklärbare Hindernisse dem Glücklichsein oder „gesund alt werden“ im Wege stehen – die kleine und große Tafelrunde bringt Klarheit und spürbare Entwicklung.

Link zur Webseite Rosina Sonnenschmidt
: http://www.sonnenschmidt-knauss.de/index.php/inroso-tafelrunde-coach

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as Buch zum Kurs:

 

Bestelllink:
http://www.amazon.de/Tafelrunde-spielerische-Weg-Integrierten-Persönlichkeit/dp/1511788615/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1442906051&sr=1-1&keywords=Tafelrunde

Da die Nachfrage nach Tafelrunden ständig wächst, hat Dr. Rosina Sonnenschmidt begonnen, dafür kompetente Persönlichkeiten, die selber den Gewinn aus der Aufstellungsarbeit gewonnen haben zum InRoSo Tafelrunde-Coach auszubilden.
In der Schweiz sind das:

die Tafelrunde Coaches Sanna Wittwer Linard Bardill

Sanna Wittwer http://www.sannawittwer.ch
Linard Bardill http://www.bardill.ch

Voraussetzungen:

Lust und Freude auf spielerische Begegnungen mit alten und neuen Persönlichkeitsaspekten.
(Die Tafelrunde ist keine Psychotherapie und setzt eine gewisse Stabilität voraus.)

nächster Kurs:

Termine:

Auf Anfrage

Kursort:
Atelier Bardill, Scharans http://www.bardill.ch/html/atelier/atelier.html

Kurskosten:
Die Anmeldung gilt nach Einzahlung des Kursgeldes von Fr. 300.- als definitiv und der Kursplatz ist somit gesichert.
Bei Abmeldung bis 30 Tage vor Kursbeginn zahlen wir den vollen Betrag retour; bis 14 Tage vorher noch Fr.150.-
Nachher leider nichts mehr…

Anfragen:

Übernachtungsmöglichkeiten in Scharans und Umgebung:

unterkuenfte:

 

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Kinderspital Bettkantenkonzert in Luzern Sept 15

am September 17, 2015 — in der Rubrik: Zauberbett

http://www.sternschnuppe.ch/aktuell/aktuell-detail/?tx_ttnews%5btt_news%5d=551&cHash=91caa88404370ca1bb1622b8da698d56

 

Unterwegs mit Linard Bardill

Unser Botschafter, der Musiker Linard Bardill, tourt diesen Herbst wieder durch verschiedene Kinderspitäler der Deutschschweiz. Ausgerüstet mit seiner Gitarre, einer farbigen Mütze und einem Lächeln singt er für die Kinder im Spital. Meist an den Betten, manchmal aber auch mitten im Gang. Die Sternschnuppe ermöglicht diese Bettkantenkonzerte seit 2011. Ein Bericht über seinen Besuch im Kinderspital des Luzerner Kantonspitals.

Als Linard Bardill auf der Chirurgie ins erste Zimmer tritt, schaut ihn die kleine Alina erst skeptisch an. Der Musiker nimmt an ihrem Bett Platz und fängt nach einem kurzen Gespräch an zu singen. Unsicher schaut das Mädchen zu seiner Mutter, die an ihrer Seite sitzt. Wann passiert denn sowas, dass man einfach so ein Bettkantenkonzert bekommt? Langsam entspannt sich Alina und nach drei Liedern klatscht gar ihr rosa Plüschtier Applaus.

Der Auftritt hat nur ein paar Minuten gedauert. Schon geht es ins nächste Zimmer. Simona Althaus, Schulleiterin der Patientenschule, hat im Voraus abgeklärt, wo der Sänger willkommen ist und kündigt seinen Besuch jeweils kurz an. Schon wird Bardill von drei kleinen Patienten begrüsst. Die 14-jährige Leona verschlingt gerade ihr fünfzehntes Karl May-Buch und fachsimpelt mit Bardill zwischen zwei Liedern darüber, welches der Bücher das spannendste ist. Derweil hat sich der 3-jährige Erlind hinter seiner Legoburg versteckt. Nur die kleine Sophia sitzt auf dem Schoss ihrer Mutter und staunt den Sänger mit offenem Mund an.

Es geht weiter in ein Bubenzimmer. Drei Jungs liegen in ihren Betten, daneben sitzt ein Elternteil. Zwei weitere Buben treten in der Viertelstunde, in denen Bardill singt, neu ins Spital und dieses  Zimmer ein. Philipp will nichts von Bardills Kinderliedern wissen und drückt weiter auf seiner Playstation rum. Wohl aber Fabiano, im Bett vis-à-vis. Er hängt dem Sänger an den Lippen und wippt mit den Beinen im Takt. Bardill verwickelt seine kleinen Zuhörer immer wieder in kleine Gespräche, erzählt Geschichten und bricht innert Sekunden das Eis. Nur manchmal, sagt er, brauche es etwas länger. Aber ohne ein Lächeln will er nicht wieder gehen.

Auf der Babystation setzt sich der Sternschnuppe-Botschafter in den Gang. Kaum ein paar Minuten sind vergangen, als schon ein paar Kinder in Begleitung ihrer Eltern den Weg zu den Gitarrenklängen gefunden haben. Der 2-jährige Nuran wird im Gitterbett zum Konzert geschoben und blinzelt den Musiker durch die Metallstäbe verzückt an. Obwohl ringsum reger Betrieb herrscht, entsteht für ein paar Momente eine zauberhafte Stimmung.

Einen Nachmittag oder Morgen lang ist Linard Bardill jeweils unterwegs. Er singt in den Spitälern Aarau, Basel, Bern, Chur, Luzern, St. Gallen, Zürich und in der Reha Affoltern. 20 Konzerte ermöglicht die Sternschnuppe dieses Jahr, auf Wunsch der Spitäler werden es nächstes Jahr gar 30 sein. „Diese Konzerte“, sagt Bardill, „sind auch für mich immer wieder ein Erlebnis, selbst wenn ich das schon ein paar Jahre mache. Die Lieder haben hier eine andere Schwingung, das ist nicht einfach Chilbi.“

Ganz im Gegenteil sogar. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot für ein paar Minuten musikalische Inseln im Spitalalltag schaffen können.



Interview im Sonntagsblick 9.8.15

am August 14, 2015 — in der Rubrik: Interview

Int im Sonntags Blick anlässlich dem Besuch im Charity Hospitals für Kinder der Kinderhilfe Bethlehem in Palästina.

Argus KW33 Sonntagsblick II